Young-Engineer-Academy: Schüler machen sich mit Beruf des Ingenieurs vertraut

YEA geht in zweite Runde

YEA geht weiter: Die „Young Engineer Academy“ an der Frankenberger Edertalschule geht in die zweite Runde. Das Bild zeigt die Teilnehmer des neuen Kurses zusammen mit (hinten von links) Georg Glade von den Viessmann Werken, Schulleiter Stefan Hermes, den Schülern Sandra Lieder und Lukas Ochse sowie den betreuenden Lehrern Helmut Göttlich und Bernhard Starck. Foto:  Battefeld

Frankenberg. Vor einem Jahr wurde die sogenannte „Young Engineer Academy“, kurz: YEA, an der Frankenberger Edertalschule erfolgreich gestartet – jetzt ging das Projekt in die zweite Runde. Die Young Engineer Academy ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Frankenberger Gymnasium, den Viessmann Werken in Allendorf und der Technischen Hochschule Mittelhessen. Mit diesem Projekt sollen naturwissenschaftlich interessierte Schüler mit dem Beruf des Ingenieurs vertraut gemacht werden.

Von einem in mehrfacher Hinsicht „außergewöhnlich positiven Projekt“ sprach der neue Schulleiter Stefan Hermes. Er begrüßte die 15 Teilnehmer der Gruppe YEA 10. Durch das Projekt werde nicht nur dem Nachwuchsmangel entgegengewirkt, sondern diene auch der Praxis, merkte Hermes an. Er selbst sei zwar von seinen Fächern her kein Naturwissenschaftler. Ihm sei aber trotzdem bewusst, wie wichtig die Naturwissenschaften seien, betonte der neue Schulleiter und wünschte den Schülern eine erkenntnisreiche Zeit und sehr viel Spaß.

Einen durchweg positiven Erfahrungsbericht zu YEA gaben zwei Schüler des letztjährigen Kurses ab. „Man nimmt eine Menge Erfahrungen mit“, sagte Lukas Ochse, der sich mittlerweile ein Studium in Informatik „wirklich vorstellen“ kann: „Wir haben auch einen Roboter gebaut, und das hat total viel Spaß gemacht.“ Durch den Kurs könne man frühzeitig Weichen stellen und auch herausfinden, ob man Ingenieur werden will oder nicht.

Wertvolle Erfahrungen

Ähnliches hat auch Sandra Lieder erlebt. Sie fand vor allem positiv, dass sie selbst Probleme lösen und mitdenken konnte. „Ihr werdet um einige wertvolle Erfahrungen reicher sein, die ihr sonst nicht machen könnt“, lautete das Fazit von Lukas Ochse an die neuen YEA-Teilnehmer.

Die Firma Viessmann wolle mit ihrer Beteiligung am Projekt nicht nur dem Fachkräftemangel entgegen wirken, sondern habe sich auch das Prinzip der Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben und trage deshalb eine große Verantwortung für die Region. „Wir wollen die Menschen in der Region unterstützen“, betonte der Leiter der Personalentwicklung, Georg Glade.

Die 25 Schüler des ersten YEA-Kurses an der Frankenberger Edertalschule, der im vergangenen Sommer mit dem Projekt begonnen hatte, setzen den Kurs in der nächsten Woche fort – dann sollen sie mit den Grundlagen der Elektrotechnik vertraut gemacht werden. Dazu werden die Kursteilnehmer dann auch Vorlesungen an der Technischen Hochschule Mittelhessen besuchen.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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