Geldstrafe für Mietbetrügerin

Frankenberg. Zu einer Geldstrafe von 320 Euro ist eine 42-jährige Frankenbergerin vor dem Frankenberger Amtsgericht verurteilt worden. Sie musste sich am Montag wegen Betrugs verantworten. Richterin Andrea Hülshorst sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte beim Abschluss eines Mietvertrags und gegenüber einem Gerichtsvollzieher falsche Angaben gemacht hatte.

Die Frau war in Frankenberg aufgewachsen, hatte der Region aber als Jugendliche den Rücken gekehrt. Eine Beziehung mit einem verheirateten Frankenberger führte sie Ende 2008 zurück. Nach eigener Aussage hatte sie die Hoffnung, mit ihrem Geliebten ein neues Leben zu beginnen. Sie wollten eine Wohnung mieten, in die sie mit ihrer Tochter und Nichte, er mit zwei Kindern einziehen sollte.

So stellte sich das Paar Anfang Januar 2009 der Vermieterin einer 170 Quadratmeter großen Wohnung in Frankenberg vor. Doch während die Angeklagte den Mietvertrag unterschrieb, habe ihr Geliebter gezögert, die Unterschrift verweigert und sei letztlich zu seiner Familie zurückgekehrt.

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Quelle: HNA

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