Ehepaar Menke hat mehr als drei Jahrzehnte die Partnerschaftsvereinigung geführt

Gelebte Völkerverständigung

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Elke und Ernst Menke haben als Vorsitzende seit 1981 die Frankenberger Partnerschaftsvereinigung geprägt und die Städtepartnerschaften mit Leben gefüllt. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg - Für viele Engländer, Franzosen und Österreicher sind Elke und Ernst Menke die Gesichter Frankenbergs. Das Ehepaar hat insgesamt 32 Jahre lang die Partnerschaftsvereinigung geleitet, unzählige Fahrten organisiert, Gäste empfangen und bewirtet und als Reiseleiter fungiert. Die Aufgabe war bereichernd, forderte aber auch viel Zeit.

Es war eine von vielen Jahreshauptversammlungen in den vergangenen Tagen, eine von vielen Vorstandswahlen: In der vergangenen Woche hat Elke Menke ihr Amt in die Hände von Erhard Wagner gelegt (wir berichteten). Doch diese Veränderung bedeutet mehr als eine Meldung an das Vereinsregister und eine Änderung des Briefkopfes - im Fall von Elke Menke ist der Abschied aus dem Vorstand der Partnerschaftsvereinigung auch das Ende einer Ära. In den vergangenen 34 Jahren gab es nur zwei Jahre, in denen der oder die Vorsitzende nicht Menke hieß.

Ihr Mann Ernst hatte die Vereinigung bereits 20 Jahre lang geleitet, Elke Menke blickt auf zwölf Jahre als Vorsitzende zurück.

In all den Jahren haben sie sich gegenseitig unterstützt: Ernst Menke seiner Frau zur Seite, wenn es Entscheidungen zu treffen gab oder sie eine weitere Meinung brauchte. „Auch wenn es um Jubiläen oder Rückblicke ging, half sein Wissen“, sagt Elke Menke. Zuvor war Elke Menke ihrem Mann eine Stütze, fungierte als Gastgeberin und Reisebegleitung und half bei der Organisation und Planung von Begegnungen.

Das Ehepaar legte viel Wert darauf, die Partnerschaften aktiv zu gestalten und mit Leben zu füllen. Zwölf Aktenordner hat Elke Menke gefüllt mit Reiseprogrammen, Tagesordnungen, Einladungen und anderen Dokumenten, die die Partnerschaftsvereinigung betreffen.

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(Von Andrea Pauly)

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