Gemeinde Allendorf beteiligt sich an EAM

Allendorf (Eder). Mit breiter Mehrheit (19 zu 5 Stimmen) hat sich die Allendorfer Gemeindevertretung für eine Beteiligung an der EAM GmbH & Co. KG entschieden.

Die „neue“ EAM war Ende des Jahres 2013 gegründet worden. In ihr war die Eon-Mitte, bis dato Stromnetzbetreiber in Allendorf-Eder, aufgegangen. 13 Landkreise und die Stadt Göttingen hatten die EAM übernommen. Noch bis zum 6. November haben die durch Konzessionsverträge gebundenen Kommunen die Möglichkeit, sich an dem neuen Unternehmen EAM zu beteiligen.

Lesen Sie auch:

- Knappes Ja für Energie-Ehe zwischen Städtischen Werken und EAM

- EAM: Städte aus dem Landkreis Northeim greifen zu

- 130 Kommunen können sich an EAM beteiligen - Entscheidungen bis 7. November

„Der Gemeindevorstand war von Anfang an der Meinung, dass wir uns an der EAM beteiligen sollten“, sagte Bürgermeister Claus Junghenn in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Zunächst gehe es um 403 Euro Stammkapital. Eine zehnprozentige Eigenbeteiligung der Kommune solle durch eine Kreditaufnahme finanziert werden. In den nächsten 27 Jahren sollen die zu erwartenden Gewinne zur Tilgung des Kredites verwendet werden. „Danach geht man heute von etwa 4,5 Prozent pro Jahr an Gewinnen aus“, sagte Junghenn.

Die Gemeinde Allendorf werde am Ende einen Anteil von 0,311 Prozent an der EAM GmbH & Co. KG halten. Eine erforderliche Bürgschaft bewertete Claus Junghenn als „geringes Risiko“ und empfahl dem Parlament von daher, zuzustimmen. (off)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare