Gemeindeversammlung diskutiert über Zukunft des Gemeindehauses am Hinstürz

Das Podium: (von links) Wilhelm Kniffert, Jörg Garscha und Pfarrer Christoph Holland-Letz.

Frankenberg. Am Ende der Diskussion stand der Kompromiss: Der Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Frankenberg trifft keine Entscheidung zur Zukunft des Pfarrhauses und des Gemeindehauses am Hinstürz, ohne vorher die Gemeindeversammlung zu informieren.

Wie geht es mit dem Gemeindehaus am Hinstürz weiter?

Pfarrer Christoph Holland-Letz versprach zudem, die eingebrachten Vorschläge im Kirchenvorstand und mit dem Kirchenkreis zu prüfen. Denn: „Der Beschluss des Kirchenvorstandes ist nicht unantastbar“, signalisierte Holland-Letz zu Beginn der Gemeindversammlung am Montagabend im Gemeindehaus Hinstürz Gesprächsbereitschaft. Ein Angebot, das rund 80 Interessierte unter der Moderation von Pfarrer i. R. Jörg Garscha aus Marbung wahrnahmen. Mit auf dem Podium saßen Wilhelm Kniffert (Landeskirchenamt) und Architekt Rudolf Toursel.

Holland-Letz machte klar: „Die Gemeinde verliert jedes Jahr 50 Mitglieder.“ Sie müsse es sich daher gut überlegen, ob sie eine größere Summe in Gebäude investiert. Trotzdem betonte er: „Wir brauchen ein Pfarrhaus, wir brauchen auch ein Gemeindehaus.“

Derzeit bewirtschaftet der Gesamtverband Frankenberg-Schreufa eine Gemeindehaus-Nutzfläche von 1230 Quadratmetern. Zu viel, geht es nach den Vorgaben der Landeskirche. Pro 1700 Gemeindemitglieder sollen Gemeinden künftig nur eine Fläche von 200 Quadratmetern bewirtschaften, sofern sie Mittel zur Unterhaltung bekommen wollen (HNA berichtete). Holland-Letz: „Wir können nicht so viele Flächen behalten.“ Das rief Kritik hervor. Die Kirche müsse flexibler auf die Bedürfnisse der Gemeinden eingehen, hieß es aus dem Publikum.

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Quelle: HNA

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