Lebenshilfe und Kegelbergschule helfen mit bei Einsätzen im Nationalpark

Gemeinsam im Wald

So gut wie fertig: Auch an der alten Fütterung am Fahrentriesch arbeiteten die Teilnehmer von Bergwaldprojekt, Kegelbergschule und Lebenshilfe. Foto: Schelberg

Altenlotheim. Schon zum zweiten Mal sind Teilnehmer des Bergwaldprojektes, der Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg und der Kegelbergschule Frankenberg gemeinsam im Nationalpark tätig gewesen.

Das Arbeitsspektrum der integrativen Gruppe ist dabei breit gefächert. Es reicht vom bearbeiten einiger Heideflächen über Entbuschungen bis hin zur Wiesenpflege. Ebenso steht auf der Arbeitsliste der Gruppe der Abbau von alten Zäunen und Einzelschützern. Der bereits während des Nationalparkfestes genutzte und wieder aufgebaute Schuppen am Fahrentriesch nahe Altenlotheim wurde mit letzten Streben versehen und die Außenwände mit Holzbrettern verschalt.

Unterstützt werden die tatkräftigen Helfer bei diesen Einsätzen nicht nur durch ihre Koordinatoren, Betreuer und Lehrkräfte, sondern auch durch Nationalpark-Försterin Mareike Schulze und zahlreichen Rangern.

Die Arbeitseinsätze haben besonders für die Schülerinnen und Schüler der Kegelbergschule und für die freiwilligen der Lebenshilfe eine große Bedeutung.

Hoch motiviert freuten sie sich im Vorfeld auf den Einsatz. Sie haben schon angekündigt, so schnell wie möglich wieder im Nationalpark mithelfen zu dürfen.

Die Beteiligten Jutta Seuring (stellvertretende Nationalparkleiterin), Wolfgang Kommallein (Sachgebietsleiter Wald, Wild und Wege), Christoph Wehner (Bergwaldprojekt), Gerald Tauch (Kegelbergschule) und Martina Fackiner(Lebenhilfe) waren sich einig: Die integrative Kooperation war auch beim zweiten Mal ein Erfolg und eine Bereicherung sowohl für die Teilnehmer, als auch für den Nationalpark.

„Ich freue mich darüber, mit welchem Einsatz die Freiwilligen den Nationalpark unterstützen“, betonte Jutta Seuring. „Hier kann jeder die Arbeit verrichten und sich so einbringen, wie er es kann und hat dabei noch die Möglichkeit, die Natur bewusst zu erleben“, sagte Gerald Tausch.

Zum Abschluss der Tätigkeiten unternahmen die 15 Teilnehmer mit ihren Betreuern und Lehren eine Wanderung durch den Nationalpark.

Von Marco Schelberg

Quelle: HNA

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