Jecken beherrschen die Straßen der Wohrastadt

Gemünden fest in Narrenhand

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Gemünden - Mit viel Konfetti, Kamelle und Klamauk zogen die Karnevalisten gestern über Steinweg und Lindenstraße. Tausende Zuschauer erlebten den traditionellen Gemündener Straßenkarneval.

Rund 20 Motivwagen und Fußgruppen zogen durch die Stadt und strahlten viel gute Laune und Heiterkeit aus. Viele Kinder freuten sich über Bonbons und andere kleine Leckerien. Für die Erwachsenen gabs auch mal einen Schnaps.

Laute Musik und zwei Kapellen begleiteten den Umzug. Der Gemündener Posaunenchor spielte unter der Stabführung von Christoph Jarkow alias „Elton“. Der Musikzug der Gemündener Feuerwehr unterhielt ebenfalls mit Marsch- und Stimmungsmusik. Der Umzug wurde angeführt von den Elferratsfrauen in bunten Dirndl-Kostümen. Sie hatten den als Kuh verkleideten Bürgermeister Frank Gleim im Schlepptau.

Viele beim Rosenmontagsball aktive Gruppen waren auch im Umzug vertreten. Das Zickenballett blickte auf 10 Jahre Karneval zurück. Das Gemündener Männerballett verteilte nicht nur Süßigkeiten, sondern zündete auf dem Handwagen auch manche Rauchbombe.

Die Gemündener „Dance Kids“ marschierten als Schlümpfe und Astronauten mit. Erstmals beim Gemündener Karneval war die neu gegründete Wohrataler Bürgerwehr vertreten. Bürgermeister Peter Hartmann führte die grün gekleideten Soldaten an. Neu im Festzug war der Gemündener Reit- und Fahrverein mit dem neuen Vorstand als „Zugpferde“ vor einer Kutsche. Den eindrucksvollsten Motivwagen hatte das Team von Volker Möbus gebaut: Ein Raumschiff mit vielen Astronauten als Besatzung.

Die Lokomative „Emma“ begleitete „alte und den neue Besen“ vom Gemündener Bahnhof. Mit dabei waren auch die Fußballer des TSV, die Turnfrauen, eine Praxisbelegschaft und die Burgwaldgeister als Märchenfiguren. Eine Flaggenparade präsentierten die „Ladykracher“ aus Sehlen. Die „Schoppendales“ aus dem gleichen Stadtteil hatten einen Motivwagen gestaltet.

Beim anschließenden Kehraus in der Sport- und Kulturhalle schlugen die Stimmungswellen nochmals hoch. (gl)

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