In Gemünden sollen Bürger am Windkraft-Projekt beteiligt werden

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Windkraft: In Gemünden sollen Bürger über eine Genossenschaft an dem Projekt beteiligt werden.

Gemünden. Die Beteiligung der Bürger an dem Windkraftprojekt in Gemünden soll über eine Genossenschaft erfolgen. Das ist zumindest der Wunsch des Magistrats.

In der bevorstehenden Parlamentssitzung am Freitag, 13. Dezember, (19 Uhr im Alten Bahnhof) stimmen die Stadtverordneten darüber ab, ob die Stadt Gemünden die Gründung einer Energiegenossenschaft wohlwollend begleiten soll.

"Es wird nicht über eine Gründung abgestimmt", stellt Bürgermeister Frank Gleim (unabhängig, Mitglied der Bürgerliste) gegenüber der HNA klar. "Wir wollen aber den interessierten Bürgern, die eine Genossenschaft auf den Weg bringen wollen, signalisieren, dass wir sie unterstützen. Wir wollen zudem die Menschen in unserer Stadt motivieren, sich an der möglichen Genossenschaft zu beteiligen, indem wir jetzt schon deutlich machen, dass sie in zukünftige Entscheidungsprozesse dieser Genossenschaft auch eingebunden werden."

Wie die HNA mehrfach berichtet hat, entstehen auf dem Graurück zwischen Gemünden und Schiffelbach elf Windräder. Ende 2014 soll der erste Strom fließen, die europaweite Ausschreibung ist bereits erfolgt. Wie hoch die Windräder sein werden, steht noch nicht fest.

Die Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien (VEW), die eine Schwester der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) ist, wird die Anlagen betreiben. Sie ist vom Landkreis auch mit dem Auftrag ausgestattet worden, in ihren Projektgebieten verschiedene Gesellschaften zu gründen, damit dort die Gewerbesteuereinnahmen aus dem Betrieb der Anlagen in die jeweiligen Kommunen fließen. Das wird demzufolge auch in Gemünden geschehen, hier wurde bereits die "Windpark Gemünden GmbH" gegründet.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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