Gemünden

Gemündener Schüler sammeln für notleidende Kinder

- Gemünden. 22 Schüler der Cornelia-Funke-Schule wollten notleidenden Kindern helfen und haben 400 Euro zu Gunsten des Hilfsprogramms „Brot für die Welt“ gesammelt.

„Das Geld hilft den Kindern in Kolumbien“ freute sich der Grüsener Pfarrer Hilmar Jung. Ihm übergaben die Haupt- und Realschüler der Klasse 5a am Donnerstag die 400 Euro. Jung leitet das Geld an „Brot für die Welt“ weiter. Davon würden Mittagessen und Unterrichtsmaterial einer Ganztagsschule in Bogota finanziert, berichtete Pfarrer Jung. Mit 400 Euro könnte man dort eine Menge anfangen. Die Kinder, denen die Spende zu Gute kommt, seien etwa im gleichen Alter wie die Sammler aus Gemünden und Umgebung. Die Idee war den 22 Mädchen und Jungen im Religionsunterricht gekommen. Mit Lehrerin Anke Zimmermann nahmen sie das Thema „Schöpfung bewahren, Nächstenliebe leben“ durch. Eine Schülerin der Klasse berichtete während einer Schulstunde vom Mittagessen zu Hause, das sie nicht aufessen wollte. Daraufhin habe ihre Mutter ihr empfohlen, im Internet nach dem Schicksal von Kindern in armen Ländern zu forschen, denen es nicht so gut geht und die wenig zu essen haben. Davon berichtete sie ihren Klassenkameraden, die spontan etwas Gutes tun wollten. Sie hätten sich selbständig in Gruppen aufgeteilt und in Rosenthal, Gemünden, Schiffelbach und Grüsen von Haus zu Haus gegangen, berichtete die Lehrerin. „Und das bei großer Hitze“. Sie lobte das Engagement der Kinder. Ein Brief der Schule bestätigte den Spendern den guten Zweck. Die Kinder und ihre Lehrerin danken allen Spendern. „Manche haben sogar Süßigkeiten und Getränke gegeben“, erzählten Jonas und Sophia, beide elf Jahre alt.

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