Gemündener Stadtteile haben Bedarf für schnelles Internet

Gemünden. Herbelhausen, Lehnhausen und Schiffelbach sollen einen besseren Internetzugang bekommen. Dies könnte über Richtfunk geschehen.

Weil viele Einwohner an einen Info-Abend aber zurückhaltend auf das Angebot reagiert hatten – vor allem wohl wegen der monatlichen Grundgebühr von bis zu 49 Euro – hat das Parlament am Donnerstagabend noch keinen Auftrag für die Einrichtung des Richtfunks beschlossen.

Die drei Gemündener Stadtteile gelten in Sachen Breitband-Internet als unterversorgt. Deshalb ist eine Förderung durch das Land Hessen möglich.

In einer Befragung durch den Landkreis hatten viele Einwohner Interesse an einem Ausbau der Breitbandversorgung gezeigt, auf das Richtfunk-Angebot hätten nun aber die meisten zurückhaltend reagiert, berichtete Bürgermeister Frank Gleim nach dem Info-Abend am Dienstag.

„Leider gibt es im Moment aber keine andere Möglichkeit“, sagte Gleim. Auch die neuste LTE-Technik, Nachfolger von UMTS, sei in den Orten nicht möglich.

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Quelle: HNA

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