Bürgermeister Gleim reagiert auf Vorwürfe zum Thema „AK Stadtentwicklung“

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Bürgermeister von Gemünden: Frank Gleim.

Gemünden . Gemündens Bürgermeister Frank Gleim nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zu den Vorwürfen von ehemaligen Mitgliedern des Arbeitskreises (AK) Stadtentwicklung um Bertram Roos, die dem Bürgermeister unter anderem vorgerworfen hatten, viele Vorschläge des (AK) nicht umgesetzt zu haben (wir berichteten).

Zunächst einmal stellte Gleim fest, dass sich der AK nicht aufgelöst habe. „Die Auflösung einer derartigen zivilrechtlichen und ehrenamtlichen Institution kann und wird nicht durch Quittierung der aktiven Mitarbeit einiger in Verantwortung gestandener Personen erfolgen“, so Gleim. Nach einer Sitzung am 18. Februar werde der AK trotz des Ausscheidens einiger Personen „in geeigneter Form und im Interesse von Gemünden fortgeführt“.

Und: „Die veröffentlichte Erklärung des so genannten Vorstandes verstehe ich auch als alleinige Kritik gegen meine Person und Arbeit, alles andere wäre nicht gerecht gegenüber den vielen anderen auch weiterhin aktiven Mitgliedern des Arbeitskreises.“

Zu den gegen ihn gerichteten Vorwürfen schreibt Gleim, dass er der Erklärung zum Teil Recht gebe, was „andere Prioritäten“ angehe. „Als Bürgermeister einer Stadt mit zwölf Millionen Euro Schulden, einem mit ca. 900.000 Euro defizitären laufenden Haushalt, einer seit 1998 zu erneuernden Kläranlage und einem eingeleiteten Windparkprojekt, um neue Einnahmen zu generieren, muss ich in der Tat andere Prioritäten setzen, als es vielleicht der eine oder andere gern hätte. Ohne dabei die ehrenamtliche Arbeit der Künstler zu schmälern, stehen Kunstwerke zur Zeit nicht auf der Rangliste Nummer 1.“ (jpa)

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Quelle: HNA

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