Freizeit-Schatzsuche: Geocaching stört Ruhe der Waldbewohner

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Waldeck-Frankenberg. Im Landkreis und deutschlandweit steigt seit Jahren die Zahl der Verstecke („Caches“) der Geocacher. Gerade im Wald können sie damit die Ruhe der Tiere stören.

Waldeck-Frankenberg. Im Landkreis und deutschlandweit steigt seit Jahren die Zahl der Verstecke („Caches“) der Geocacher. Gerade im Wald können sie damit die Ruhe der Tiere stören.

„Wir haben durchaus Probleme damit, schließlich liegen bei uns Caches im dreistelligen Bereich“, sagt Nationalpark-Sprecherin Jutta Seuring. Geocacher sind Freizeit-Schatzsucher mit moderner Technik. Mit GPS-Geräten suchen sie beispielsweise im Wald nach Schätzen, die dort jemand unter Angabe der GPS-Position versteckt hat. „Wir wissen ja gar nicht, wieviele geheime Verstecke es genau gibt und wo die liegen“, erklärte Seuring.

Gerade in der Brutzeit sei das ein Problem. „Es passiert hier etwas, was nicht in die richtige Richtung läuft“, sagte sie mit Blick auf die steigende Zahl der Verstecke. Dennoch sei das Problem noch nicht extrem. Um eine Alternative für die Geocacher zu schaffen, bietet der Nationalpark geführte Geocaching-Touren an. (mho)

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Quelle: HNA

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