"Treff der Generationen" bietet Gelegenheit zum gemeinsamen Innehalten

Gesang und Gespräch statt Narretei

Das klingt gut: Der Kirchenchor „Hope“ unter der Leitung von Timo Gleim umrahmt den Nachmittag musikalisch.

Gemünden - Fernab vom Trubel der närrischen Tage einmal innehalten und bei einer Tasse Kaffee gute Gespräche genießen - das war am Samstag beim "Treff der Generationen" in Gemünden möglich.

Wo sonst die Kinder die Pausen verbringen, trafen sich am Samstag 25 Frauen und Männer zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Gesang im Atrium der Cornelia-Funke-Schule in Gemünden. Gemeinsam lauschten die Besucher gespannt den Darbietungen des Chors „Hope“ der evangelischen Kirchengemeinde.

Einmal monatlich findet das gesellige Kaffeetrinken für Jung und Alt statt - stets mit verschiedenen Themen und Aktionen. „Ziel ist es, Jung und Alt zusammenzubringen“, sagte Anita Thursar, die mit Monika Möbus und Christel Gleim die Idee zum Treff der Generationen hatte. „Immerhin können Jung und Alt viel voneinander lernen.“

„Gemündener Heimatlied“

Für die Treffen lassen sich die drei Gemündenerinnen viel einfallen. Es gab bereits einen Vortrag zum Thema Gesundheitsvorsorge, ein italienisches Essen und eine Weinprobe. Leider sei die jüngere Generation nur sporadisch vertreten, sagte sie nachdenklich. „Aber wir freuen uns über jedes neue Gesicht, denn bei uns ist jeder willkommen.“ Neben den regelmäßigen Treffen sind auch Tagesfahrten, zum Beispiel zur Landesgartenschau nach Gießen, geplant.

Anita Thursar las die Anekdote „Leiste dir ein Lächeln“ des Benediktinerpaters Anselm Grün vor. Der Chor „Hope“ erfreute die Besucher mit Gospel-Stücken. Zum Abschluss sangen Besucher und Chor das „Gemündener Heimatlied“. (kty)

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