Musikalischer Gottesdienst mit 65 Bläsern des Bottendorfer Jugendposaunenchors in der Martinskirche

Gesangliche und instrumentale Vielfalt

Burgwald-Bottendorf - Gemeinsam mit Pfarrer Konrad Schullerus haben die Mitglieder des Bottendorfer Jugendposaunenchor einen musikalischen Gottesdienst in der Martinskirche gestaltet. Auch die Anfänger waren dabei und überzeugten mit ihrem ersten Auftritt.

Eine gewaltige Bläserfanfare zu Georg Friedrich Händels Triumphmarsch aus Judas Makkabäus zu Beginn des Gottesdienstes verwies bereits auf das Folgende: Festlich würde es während des musikalischen Gottesdienstes werden. Die Blechbläser des Bottendorfer Jugendposaunenchors wurden dabei von Merle Stricker an der Orgel und Michael Hahn an den Kesselpauken unterstützt.

Das Konzert in der Martinskirche hatten die 65 Bläser gemeinsam Pfarrer Konrad Schullerus gestaltet, der die Gottesdienstbesucher mit dem Wochenspruch „Bereitet dem Herrn den Weg, denn siehe, der Herr kommt gewaltig“ begrüßte.

Das musikalische Programm bot ein gesangliche und instrumentale Vielfalt, mit Lieder in lateinischer, deutscher, englischer und österreichischer Sprache.Auch die Komponisten-Auswahl war vielfältig - beispielsweise spielten die Jugendlichen „Sicut locutus est“ aus dem „Magnificat“ von Johann Sebabstian Bach und „Away in a manger“ von William James Kirkpatrick. Dabei legten die Bläser ihre Instrumente zur Seite und beeindruckten mit einem rein intonierten vierstimmigen Gesang.

Absoluter Höhepunkt des Konzerts war der erste Auftritt der neuen Anfängergruppe mit ihrem Chorleiter Magnus Ernst. Die 17 Jungen und Mädchen überzeugten mit der Melodie des amerikanischen Weihnachtsliedes „Jingle bells“, das von ihnen geblasen und gesungen wurde.

Daran schloss sich der Auftritt der Mittelgruppe mit den Stücken „Deck the halls“ und „Es wird scho glei dumpa“ an. Es folgten eine moderne Vertonung von „Go, tell it on a mountains“ von Christian Sprenger und „Christmas Crackers“. Am Ende des Gottesdienstes stellen Katharina Schuchard und Kira Welp den Besuchern das „Brot für die Welt“-Projekt „Der ewigen Dürre trotzen“ vor.

Schuchard und Welp erläuterten, dass in Kenia Millionen von Menschen unter extremer Trockenheit leiden. Die anglikanische Kirche lehre deshalb Kleinbauern in Selbsthilfegruppen, wie sie mit besserer Wasserversorgung und angepasster Landwirtschaft die Dürren leichter überstehen können. Für dieses Projekt wurde die Kollekte des Abends verwendet.

Nach dem Fürbittengebet und dem Segen endete der musikalische Gottesdienst mit dem bekannten „We wish you a merry Christmas“. Die musikalische Gesamtleitung hatte Jens Jesberg übernommen.(r)

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