Gemündener wandern zum Vollmersborn

Geschichte von Bier und alter Quelle

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Erfrischender Schluck am Vollmersborn: Mitglieder von „Gleis 3“ wanderten zur Einstimmung auf das neue Jahr auf den Spuren des Gemündener Junkernpils.Foto: pr

Gemünden/Wohratal - Durch eine Neujahrswanderung ist ein guter Vorsatz - "mehr Bewegung" - schon erfüllt. So machten sich einige Gemündner auf den Weg zum Vollmersborn.

. Freunde des „Alte Bahnhof“ und des Kulturvereins „Gleis 3“ haben das neue Jahr mit einer Wanderung von Gemünden über Hertingshausen zum Rastplatz „Vollmersborn“ zwischen Hertingshausen und Langendorf gestartet. Spontan mussten einige Umwege gegangen werden, weil die Schneeschmelze die Wege schwer begehbar gemacht hatten. Wegen nicht begehbarer Wege. Es hatte aufgehört zu regnen, als sich die überschaubare Anzahl an Wanderern von Langendorf aus zum „Vollmersborn“ und dann nach Gemünden zur Gaststätte „Alter Bahnhof“ begab. Auch Bahnhofswirt Klaus Obermann nahm an der Wanderung teil.

Die längere Rast beim „Born“ genossen die Wanderer mit einem „Junkernpils“, gebraut in der Gemündener „Osterbachbrauerei“ von den Hobbybrauern Sven Riehl und Michael Lapp. Riehl schenkte selbst aus und informierte über das Brauen in der „Osterbachbrauerei“. Der Name soll an die frühere, in der Gemündener Gemarkung gelegen und an die Hertingshäuser Gemarkung angrenzende Schankstelle „Osterbach“ erinnern. Noch gibt es lebendige Erinnerungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, an Treffen mit Gemündenern und den heutigen Wohratalern. Im Ausschank waren damals Flaschenbiere mit 500 Millilitern Inhalt.

Der Geschmack des „Osterbacher Junkernpils“ aus dem Fass kam bei den Wanderern gut an und der Ausspruch von Sven Riehl - „das selbst gebrautes Bier soll ein Getränk für einen besonderen Anlass sein“ - traf daher voll zu.

Auch der „Vollmersborn“ hat eine besondere Geschichte, die Kurt Schneider aus Langendorf den Wanderern mitteilte. Abschluss war am späten Nachmittag im „Alten Bahnhof“ und nach einem Filmvortrag von Herbert Schildwächter zum „Born“ in verschiedenen Jahreszeiten genossen die Wanderer beim „Bahnhofs-Klaus“noch ein, zwei Gläser. (r)

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