Geschnitzte Soldan-Figuren kehren nach Kassel zurück

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Schweren Herzens abmontiert: Museumsleiter Heiner Wittekindt (links) und sein Mitarbeiter Hans Papenfuß bereiteten in dieser Woche den Rücktransport der beiden Soldan-Knaggen in die Museumslandschaft Hessen Kassel vor. Fast fünf Jahre waren sie im Kreis-Heimatmuseum zu sehen

Frankenberg. Fast fünf Jahre lang waren zwei Knaggen aus dem Bichmannschen Haus am Untermarkt 1 in Frankenberg im Kreisheimatmuseum zu sehen.Jetzt kehrten die Schnitzarbeiten in das fast fertig gestellte Landesmuseum Hessen in Kassel zurück.

Anlässlich des Rathaus-Jubiläums waren die geschnitzten, mit Gesichtern und Figuren versehenen Balkenstücke zusammen mit der Ratsherrenbank des Renaissance-Künstlers Philipp Soldan als Leihobjekte in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Während die äußerst wertvolle Frankenberger Ratsherrenbank unmittelbar nach der Sonderausstellung über Philipp Soldan von Frankenberg wieder nach Kassel transportiert worden war, konnten die Soldan-Knaggen noch etwas länger im Kreis-Heimatmuseum verbleiben.

 „Wir wollen sie jetzt vorbereiten auf die Zeit, wenn 2015 das umgebaute Landesmuseum wieder eröffnet wird“, erklärte Diplom-Restauratorin Carola Klinzmann, die die geschnitzten Zierbalken aus dem Jahr 1562 mit Mitarbeitern der Museumslandschaft Hessen im Kloster Sankt Georgenberg abholte.

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Quelle: HNA

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