Frankenberg

Gespräche für Bauantrag laufen schon

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- Frankenberg (jos). Im Sommer nächsten Jahres soll der Grundstein für das Einkaufszentrum „Frankenberger Tor“ gelegt werden.

Den Kaufvertrag für ein weiteres großes Grundstück habe er diese Woche unterschrieben, berichtet Projektentwickler Jens Greguhn. Es bleibe beim, wie er sagt, „ambitionierten Zeitplan“: Schon in zwei Jahren soll sich das „Frankenberger Tor“ für die Kunden öffnen.

„Wir warten nur noch auf den Beurkundungstermin“, freut sich Greguhn, der im Auftrag der holländischen Ten-Brinke-Gruppe die Grundstücksverhandlungen führt. In dieser Woche habe er sich mit dem Eigentümer eines „großen Grundstücks“ auf dem Areal an der Ecke Bahnhofstraße/Röddenauer Straße geeinigt. Nach WLZ-FZ-Informationen geht es dabei um die zentrale Fläche, die bislang der Firma Balzer gehört hat. Parallel zu den Verkaufsverhandlungen mit den Grundstückseigentümern bereitet Greguhn die Verträge für die künftigen Mieter im Einkaufszentrum „Frankenberger Tor“ vor.

Schon im Juli hatte Greguhn erklärt, die Interessenten stünden Schlange. Bevor er die Mietverträge allerdings abschließen könne, stehe noch der Kauf eines letzten Grundstücks aus. Greguhn ist mehr als zuversichtlich, dass er sich auch mit diesem Eigentümer noch handelseinig wird. Die Gespräche mit dem Kreisbauamt für den Bauantrag laufen jedenfalls schon, berichtet der Projektentwickler. Die Pläne für das Einkaufszentrum liegen bei der Ten-Brinke-Gruppe fertig in der Schublade. Schon im nächsten Jahr soll mit dem Bau begonnen werden und in zwei Jahren soll das laut Greguhn maximal 30 Millionen Euro teure Gebäude fertiggestellt werden.

Einen neuen Beschluss der Stadtverordneten muss Greguhn nicht abwarten – solange sich sein Unternehmen an den Bebauungsplan samt vorgeschriebener Sortimentsstruktur für das Einkaufszentrum hält. Vorgesehen ist demnach, dass Herkules als größter Mieter auf einer Fläche von mehreren Tausend Quadratmetern in das „Frankenberger Tor“ einzieht. „Das ist nach wie vor gesetzt“, berichtet Greguhn. Darüber hinaus sind in dem Einkaufszentrum maximal 2500 Quadratmeter für Bekleidung, 700 für Schuhe, 600 für Schreibwaren, 1000 für Drogerieartikel und 1300 für Elektrowaren zulässig.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Samstag, 29. Oktober.

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