Frankenberg

Gesundheitstag in der Ederberglandhalle

- Frankenberg (da). Schon zum fünften Mal boten Vereine und Geschäfte aus der Region ein breites Programm rund um das persönliche Wohlbefinden.

Die eigene Gesundheit interessiert in jedem Alter. Und so sprach der Frankenberger Gesundheitstag bei Weitem nicht nur Ältere an, auch wenn das Seniorenzentrum Ederbergland Ausrichter war. Das Angebot richte sich an die ganze Familie, betonte Lilo Wickert vom Seniorenzentrum. Sie organisierte den Gesundheitstag federführend. Passend dazu lautete das Motto des Gesundheitstags „Freude am Leben für die ganze Familie“.

Zum fünften Mal war die Ederberglandhalle gestern Schauplatz des Gesundheitstags. 41 Aussteller informierten über gesundes Leben: Von Wellness über Sport bis hin zum Umgang mit Altersgebrechen. „Es gibt kein anderes Thema, das uns so bewegt wie die eigene Gesundheit“, sagte Frankenbergs Bürgermeister Christian Engelhardt in seinem Grußwort. Die Mitarbeiter des Seniorenzentrums würden mit dem Angebot beim Gesundheitstag den „Nerv der Zeit“ treffen.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg betonte, dass Prävention immer wichtiger werde – nicht nur, weil dadurch die Kassen des Gesundheitssystems geschont würden. „Ein gesundes Leben macht mehr Spaß.“ Zu Gast war in diesem Jahr Catharina Maulbecker-Armstrong vom hessischen Gesundheitsministerium. „Prävention betrifft alle Generationen“, betonte sie und referierte über die Gesundheitsprävention in Hessen.

Ebenso breit gefächert waren die Themen der Referenten. Bärbel Döhring berichtete von „Gesundheit und Vitalität“, Alice­ Schelberger infirmierte, wie Feng Shui wirkt. Der Frankenberger Mediziner Dr. Wolfgang Grebe hielt gleich zwei Vorträge: „Burnout – Lifestyle oder Krankheit“ und „Sind Männer wirklich das starke Geschlecht? Warum gehen sie dann nicht zur Vorsorge?“, er informierte, wo Betroffene und Angehörige Hilfe erfahren.

Marianne Großheim beeindruckte die Besucher auf andere Weise: An ihrem Stand und in einem kurzen Seminar im Vielphonraum stellte sie die „Anleitung zum Glücklichsein“ vor – und sorgte mit einer „Lachtherapie“ für viel Spaß.

Zur Eröffnung spielte die Frankenberger Stadtkapelle unter der Leitung von Jürgen Klingelhöfer. Nachmittags trat die Bauchtanzgruppe „Die Wüstenrosen“ auf. Den Abschluss bildete das Battenberger Percussions-Ensemble um Timo Birkenbusch.

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