30 Unternehmen aus Löhlbach und Umgebung stellen sich am Wochenende vor

Gewerbe trotzte der Krise

Löhlbacher Gewerbegebiet: Rechts und links der Bundesstraße findet am 12. und 13. Juni die Gewerbeschau statt. Foto: Biedenbach

Löhlbach. Die Wirtschaft zieht nach der Krise langsam wieder an. Genau die richtige Zeit für eine Gewerbeschau, meint Wolfgang Möller, Vorsitzender des Handwerker- und Gewerbevereins Löhlbach, der am kommenden Wochenende die Ausstellung ausrichtet.

41 Mitglieder hat der Verein, darunter 37 aus Löhlbach – alles kleine und mittelständische Betriebe – vom Einmann-Unternehmen bis Firmen mit 15 bis 20 Beschäftigte. Sie haben laut Möller die Wirtschaftskrise überstanden und konnten weitgehend ihren Mitarbeiterstamm halten. Das seien in Löhlbach insgesamt immerhin zirka 250 Beschäftigte, sagte der Vorsitzende des Gewerbevereins im Gespräch mit der HNA.

Das Gros der Mitarbeiter kommt aus Löhlbach selbst. „Viele sind mit ihren Chefs per Du“, schildert Möller. Das fördere einerseits das Verantwortungsgefühl der Firmenleiter, andererseits auch die Einsatzbereitschaft der Beschäftigten. Und großgeschrieben werde auch die Kooperation der Firmen untereinander. „Wir sind eine große Familie“, beschreibt Möller das Verhältnis.

Mit der Gewerbeschau wollen sie zeigen, dass auch in Löhlbach – in der Mitte zwischen den Mittelzentren Bad Wildungen und Frankenberg gelegen – leistungsfähige Betriebe vorhanden sind. Zu übersehen ist das Ende der 90er-Jahre entstandene Gewerbegebiet rechts und links der Bundesstraße 253 am Ortsrand Richtung Frankenberg nicht. Mit bunten Holzbauten machen Unternehmen wie das Hausbau-Unternehmen Wilhelmi, die Holzhandlung Wilhelmi, das Werbeunternehmen WKM auf sich aufmerksam.

Etliche Firmen öffnen am Wochenende ihre Pforten und geben Einblick in ihre Produktion und Ausstellungen. Insgesamt 30 Aussteller aus der Großgemeinde Haina und einige aus umliegenden Orten werden bei der Schau präsent sein. Neben Werbung für die Firmen erhofft sich Möller auch eine Werbung fürs Gewerbegebiet. „Dort könnte sich zum Beispiel eine Spedition ansiedeln“, sagt Möller. Gebraucht werde auch ein Lebensmittelladen, denn einen solchen gibt es in dem 1500-Einwohner-Ort nicht mehr.

Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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