Mehr Lohn, mehr Teilzeit

Gewerkschafter streiken in Frankenberg

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Mit Pfeifen und Spruchbannern haben die Gewerkschafter gestern in Frankenberg auf sich aufmerksam gemacht. Außerdem drohen sie mit weiteren Arbeitsniederlegungen.Foto: Marco Steber

Frankenberg - Die Geduld der Gewerkschafter ist fast am Ende. Da seitens der Arbeitgeber bisher keine annehmbaren Lösungsansätze gekommen seien, wie der erste Bevollmächtigte der IG-Metall Oliver Dietzel berichtete, drohen weitere Arbeitsniederlegungen.

Die Forderungen der Metaller sind die Gleichen geblieben - angenähert haben sich die Tarifparteien allerdings noch nicht. 5,5 Prozent mehr Lohn, bessere Regelungen zur Altersteilzeit und eine Bildungsteilzeit fordert die Gewerkschaft. Eine annehmbare Antwort der Arbeitgeber blieb jedoch bisher aus. Daher versammelten sich in Frankenberg am Mittwoch rund 300 Demonstranten der Frühschichten von Frank Walz- und Schmiedetechnik in Reddighausen, Hasenclever in Battenberg und dem Frankenberger Werk der Firma Hettich vor dem Landratsamt zu einer Kundgebung.

„Unsere Forderungen sind klar und deutlich formuliert“, sagte Gewerkschaftssekretär Bernd Löffler und machte nocheinmal deutlich, wofür die Arbeitnehmer demonstrieren. „Die Produktion steht und das ist das richtige Zeichen“, betonte er.

Oliver Dietzel, erster Bevollmächtigter der Gewerkschaft, sieht in dem Warnstreik der Beschäftigten die „einzig richtige Antwort, die die Arbeitgeber brauchen“. Sie seien nicht in der Lage gewesen, innerhalb der Friedenspflicht - die am 29. Januar endete - ein Angebot zum machen. Seitens der Arbeitgeber seien „keinerlei lösungsorientierte Zeichen gesetzt worden“.

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