Frankenberg/Frankenau/Wiesenfeld

Gewitter verursacht nur kleinere Schäden im Frankenberger Land

- Frankenberg / Eifa / Frankenau / 
Wiesenfeld (apa). Das Frankenberger Land ist bei dem Gewittersturm am Mittwochabend noch glimpflich davongekommen: Nach Angaben der Polizei wurden keine Menschen verletzt, auch der Sachschaden hielt sich im Vergleich zu anderen Regionen in Grenzen.

In Frankenberg wehten die Böen gegen 21 Uhr am Abend die Beschilderung und Absperrungen an der Baustelle für den Kreisel an der Kreuzung Röddenauer Straße/Jahnstraße/Am Grün um. Beamte der Polizei richteten die Baustellenbeschilderung nach dem Sturm wieder ein. In der Breslauer Straße warfen gegen 21.30 Uhr Sturmböen einen Baum um. Kameraden der Feuerwehr räumten die Fahrbahn wieder frei. Bei Eifa stürzte ebenfalls ein Baum auf die Fahrbahn: Die Bundesstraße 253 war für die aus Richtung Biedenkopf kommenden Fahrzeuge kurz hinter der Ortsgrenze nicht mehr passierbar, bis die Feuerwehr den Stamm aus dem Weg räumte. In Frankenau schlug während des Gewitters ein Blitz in ein Wohnhaus im Neubaugebiet ein. Der Blitz schlug in den Kamin ein und traf auf eine Stromleitung für die Dachbodenbeleuchtung. Von dort wurde der Schlag in Steckdosen, Schaltdosen und zahlreiche Elektrogeräte übertragen, wie Stadtbrandinspektor Stefan Maurer auf Nachfrage der FZ erläuterte. In dem Haus entstand dadurch ein erheblicher Sachschaden, verletzt wurde jedoch niemand. Die Kameraden der Frankenauer Feuerwehr waren mit etwa 20 Einsatzkräften vor Ort. In Wiesenfeld ist ein Blitz in das Dach eines Aussiedlerhofs eingeschlagen, allerdings ohne ein Feuer auszulösen, wie der Burgwalder Wehrführer Francisco Ayora-Escandell erläuterte. Durch den Einschlag war die Stromversorgung im gesamten Haus ausgefallen. Außerdem lief Wasser in den Keller. Kameraden der Feuerwehren aus Burgwald und Wiesenfeld pumpten das etwa 20 Zentimeter hoch stehende Regenwasser wieder ab.

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