Mehr als 200 Frauen hörten beim Frühstückstreffen interessanten Vortrag

Glücklich statt neidisch sein

Frische Brötchen und eine Tasse Kaffee: Zum Frühstückstreffen waren mehr als 200 Frauen in die Ederberglandhalle gekommen.

Frankenberg. „Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie das erste Mal neidisch waren?“ Mit dieser Frage begann Elena Schulte ihr Referat beim Frühstückstreffen in der Ederberglandhalle. Und die mehr als 200 Besucherinnen lauschten ihr interessiert und suchten nach Antworten. „Nur kein Neid“ – so lautete das Thema des Tages.

Neid spiele eine relativ große Rolle und sei etwas ganz Alltägliches, sagte Elena Schulte. „Wir könnten viel glücklicher sein, wenn wir uns mehr mit anderen freuen würden. Stattdessen lassen uns die Erfolge der anderen immer noch unglücklicher werden.“ Anhand biblischer Geschichten forderte die Referentin dazu auf, den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren.

Elena Schulte, Jahrgang 1982, lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter im Westerwald und ist seit 2003 als Referentin und Evangelistin bei Neues Leben tätig.

Angeregte Gespräche führten die Frauen an den Tischen über Situationen, in denen es Gründe gibt, neidisch zu sein: Andere haben zum Beispiel eine Sauna im Keller, haben einen großen Fernsehauftritt, machen eine außergewöhnliche Reise oder eine große Erbschaft. Elena Schulte gab praktische Tipps zum Umgang mit Neid und Eifersucht. Man solle sich fragen: Warum bin ich neidisch? Habe ich nicht alles, was mich glücklich macht? Habe ich vergessen, wer mein Leben sinnvoll und wertvoll macht?

Sich selbst glücklich fühlen

Die Referentin forderte ihre Zuhörerinnen auf, sich bewusst zu machen, dass jeder wertvoll und kostbar ist. Ihre Botschaft: Wenn wir es schaffen, uns selbst glücklich zu fühlen, dann werden wir nicht neidisch auf das Glück anderer schielen. Mit einem Gebet und einer Zeit der Stille beendete Schulte ihren Vortrag.

Zu Beginn hatte Moderatorin Kristina Klatt die vielen gut gelaunten Frauen begrüßt, die in Erwartung eines reichhaltigen Frühstückes und eines guten Referates in die Ederberglandhalle gekommen waren. Musikalisch umrahmt wurde der Vormittag von Matthias Müller am Klavier, Ilona Schüssler war für den Gesang zuständig. Weitere unterhaltsame Einlage waren ein Anspiel von Gisela Leinweber und Tanja Schwarz sowie ein Interview mit Referentin Elena Schulte und Moderatorin Kristina Klatt.

Mütter konnten entspannt an dem Vormittag teilnehmen, da eine Kinderbetreuung angeboten wurde. Kleine Lektüren und Bücher gab es zum Kauf am Büchertisch im Foyer.

Das nächste Frühstückstreffen für Frauen in Frankenberg findet am Samstag, 30. Oktober, in der Ederberglandhalle statt. Referentin Heidi Lorenz aus Bergneustadt spricht dann über das Thema „Befreit leben lernen – Wie Lebenslügen unser Leben blockieren können“. (uv)

Quelle: HNA

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