Auszeichnung für langjährigen Vorsitzenden des TSV Battenberg

Grabowski ist Ehrenpräsident

Minutenlanger Beifall für einen Mann, der wie kein anderer den TSV Battenberg verkörpert: Vorsitzender Burkhard Specht händigte Gerhard Grabowski (links) in der Burgberghalle die Ernennungsurkunde zum Ehrenpräsidenten aus. Fotos: Rouven Raatz

Battenberg - Erstmals in der Vereinsgeschichte hat der TSV ein Mitglied zum Ehrenpräsidenten ernannt: Gerhard Grabowski habe 30 Jahre lang den Verein verkörpert, begründeten Vorsitzender Specht und Bürgermeister Horsel.

Bis zum Frühjahr habe Gerhard Grabowski dem TSV Battenberg 30 Jahre lang an vorderster Stelle treu gedient, sagte Bürgermeister Heinfried Horsel in seiner Laudatio. „Das ist etwas ganz besonderes, ja, einmaliges.“ Grabowski habe er verstanden, den TSV auf die sich immer schneller ändernden gesellschaftlichen und sportlichen Rahmenbedingungen einzustellen und den Sportverein als die feste und konstante Größe zu etablieren. Mit Weitblick und Visionen habe er den Verein zusammen mit dem Vorstandsteam erfolgreich geführt. „Dank deiner Persönlichkeit, deiner Persönlichkeit, deiner natürlichen Autorität und deines immer spürba­ren Herzblutes für den TSV, für die Battenberger und für unsere Stadt, bist Du immer anerkannt. Dein Wort gilt etwas“, stellte Horsel klar.

Grabowskis Apotheke sei bis heute die Anlaufstelle für Vereinsmitglieder und Funktionäre. „Ich übertreibe nicht wenn ich sage, keiner ist besser informiert als du.“ Ungezählte Stunden habe Grabowski für den TSV aufgewandt. Er sei der Repräsentant des Vereins gewesen. Er habe in seiner freundlichen, aber, wenn es sein musste, durchaus auch hartnäckigen Art verstanden, die Interessen des TSV gegenüber jedermann bestens zu vertreten. Er sei Moderator und Vermittler im Verein gewesen. „Bei so vielen Mitgliedern und Sparten gibt es immer wieder Konflikte, die es zu lösen gilt. Dafür bist Du die ideale Person gewesen.“

Als Würdigung dieser Leistung habe der TSV beschlossen, erstmals einen ehemaligen Vorstand zum Ehrenpräsidenten zu erklären, betonte Burkhard Specht. Mit der Auszeichnung verbinde der Vereine die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit. „Du bist und bleibst einer von uns.“ Auch künftig solle in der Apotheke nicht nur Medizin verkauft, sondern sollten weiterhin Pläne geschmiedet werden.

Dazu sei er gerne bereit, kündigte Grabowski an. Er sei froh, dass sich nach jahrelanger Suche eine „so wunderbare Mannschaft gefunden“ hat, die künftig die Geschicke des TSV lenken wolle. Als Mitglied des erweiterten Vorstandes sei er gewillt, sein Wissen weiterzugeben - „wenn ich gefragt werde“. Im Rückblick seien ihm vor allem die vergangenen zehn Jahre in bester Erinnerung, die von der Einigkeit der Sparten geprägt worden seien. „Wir vertrauen uns.“ Als junger Erwachsener habe er vom TSV enorm profitiert. „Ich bin stolz darauf, dass ich dem Verein dann später etwas zurückgeben konnte.“

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