Mit Graffiti besprüht: Stadt muss Probepflaster reinigen

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Diese Gehwegplatten wurden besprüht.

Frankenberg. Gesagt, getan: „rabiate“, absichtliche Beschmutzung hatte sich Bürgermeister Rüdiger Heß gewünscht, als das neue Probepflaster in der Frankenberger Fußgängerzone verlegt worden war.

Das nahm sich ein Schmierfink mit Sprühdosen zu Herzen, beschrieb die Gehwegplatten mit einer Parole. Nun werden sie ausgetauscht. „Als zur Verunreinigung aufgerufen wurde, waren wohl keine Graffiti gemeint“, sagte nun Stadtsprecher Wolfgang Danzeglocke.

Durch eine starke Alltags-Beschmutzung sollte die Schmutzresistenz der teureren, teflonbeschichteten Platten (rechts) mit regulären Wegplatten (links) verglichen werden. Das Bauamt zieht jetzt Konsequenzen, will die beschmierten Platten im Laufe der Woche austauschen.

„Wir wollten Beschmutzung, aber Vandalismus nützt uns nichts“, sagt Hartmut Kaufmann (Bauamt). An den besprühten Platten soll dann überprüft werden, ob Graffitis entfernbar sind. (jsm)

Quelle: HNA

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