Kampfmittelräumdienst entsorgt Sprengkörper – Polizei ermittelt, woher das Fundstück stammt

Granate in neuer Gartenerde gefunden

Lahntal-Gossfelden. Bei der Gartenarbeit hat ein Hausbesitzer in Goßfelden eine alte Handgranate gefunden. Der Sprengkörper aus amerikanischer Produktion war nicht mehr scharf. Die Polizei untersucht nun, wo die Granate herkam und ob es dort noch weitere gibt. Am Donnerstagabend stieß der Mann in seinem Garten auf den Gegenstand, der ihm seltsam vorkam. Er verständigte die Polizei, „was in so einem Fall genau das Richtige ist“, sagt Polizeisprecher Martin Ahlich.

Die Polizei sah sich das Fundstück an, auf das der Mann in einem großen Haufen Muttererde gestoßen war, und alarmierte den Kampfmittelräumdienst. Für die Experten war klar, dass es sich um eine alte Granate amerikanischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, die nicht mehr zündfähig ist.

Den Erdhaufen, in dem der Sprengkörper gefunden wurde, hatte eine Firma aus Wetter vor zwei Monaten schon nach Goßfelden geliefert. Die Frage ist nun: Gibt es weitere Granaten in der Erde in Goßfelden oder in den Lagerbeständen des Unternehmens? Sind solche Sprengkörper mit der Erde möglicherweise noch an andere Kunden geliefert worden? Und: Woher kommt die Erde überhaupt, und lagern dort weitere Granaten? (as/bih)

Quelle: HNA

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