Allendorfer wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verurteilt

Granaten in Omas Wohnzimmer

Frankenberg - Rauchgranaten sowie eine Übungshandgranate der Bundeswehr hat ein Allendorfer im August 2012 im Wohnzimmer des Hauses seiner Großmutter aufbewahrt, das er zu dieser Zeit bewohnte. Deshalb wurde er am Donnerstag vor dem Frankenberger Amtsgericht zu einer Geldstrafe verurteilt: Der mittlerweile 26-Jährige muss 3000 Euro zahlen.

Der junge Mann räumte den Besitz der Granaten sofort ein. Weil diese Schwarzpulver enthalten, fallen sie unter das Sprengschutzgesetz, wie die Vertreterin der Staatsanwaltschaft deutlich machte. Das habe der Angeklagte gewusst.

Dieser sagte, er sei sich „nicht so wirklich“ darüber im Klaren gewesen, dass der Besitz der Granaten verboten sei. Das ließ Richterin Andrea Hülshorst nicht gelten: Er habe gewusst, dass solche Rauchgranaten nicht frei verkäuflich seien. Damit habe ihm klar sein müssen, dass sie nicht erlaubt seien. „Sie haben billigend in Kauf genommen, dass das verboten ist“, betonte die Richterin.

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