Battenberg

Grandiose Premiere für den „Culturclub“

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- Battenberg (mba). Die „Simon and Garfunkel Revival Band“, die am Freitagabend auf Einladung des neuen "Culturclubs" in Battenberg auftrat, begeisterte das Publikum in der ausverkauften Burgberghalle. Die Erfurter Musiker beeindruckten nicht nur mit ihrer Virtuosität an den Instrumenten, sondern auch mit ihrer Leidenschaft und Hingabe für die Lieder ihrer Vorbilder.

„Gehst du auf den Markt nach Battenberg? Grüße jemanden von mir, der dort lebt. Einst war sie eine wahre Liebe von mir“ – mit diesen Worten kündigte Sänger und Gitarrist Michael Frank das Lied „Scarborough Fair“ an, ein englisches Traditional und vielleicht einer der schönsten Folksongs überhaupt. Mit seiner originellen Übersetzung des Textes, die die gesungene Liebesgeschichte aus der Stadt in North Yorkshire ins Obere Edertal verlegte, gewann Frank gleich zum Beginn des Konzertes seiner „Simon and Garfunkel Revival Band“ die Sympathien des Publikums in der restlos ausverkauften Burgberghalle. Es war das erste Konzert, dass der neue „Culturclub“ organisiert hatte und dementsprechend erwartungsvoll waren die rund 500 Zuschauer. Der überwiegende Teil davon war vermutlich in seiner Teenagerzeit erstmals mit den poetischen und geheimnisvoll nachdenklichen Stücken des berühmten Folk-Rock-Duos in Berührung gekommen und vielen Gesichtern war anzumerken, dass die Musik Erinnerungen wachrief.Der fabelhafte Musiker Frank, sein kongenialer Gesangspartner Guido Reuter und ihre erstklassige Band mit Sven Lieser (Gitarre), Sebastian Fritzlar (Bass) und Mirko Sturm (Schlagzeug) bezauberten ihr Publikum von den ersten sanften Klängen von „Bookends“ und dem „59th street bridge song“ bis zum ausgelassenen „Cecilia“ als Zugabe. Dazwischen ein gut zweistündiges Programm mit all den großartigen Stücken wie „Mrs. Robinson“,„The Sound of silence”, „Bridge over troubled water” „El condor pasa“, „Me and Julio down by the schoolyard“ und „Hazy Shade of Winter“, mit Perlen wie „American children“ und auch mit Paul Simons großen Solo-Hits wie „Fifty ways to leave your Lover“ und „You can call me Al“ – es blieben keine Wünsche offen. Es gab überschwängliche Momente, wie etwa bei „Cecilia“, als das Publikum begeistert im Takt mitklatschte, während Bassist Fritzlar eine große Kesselpauke schlug, es gab andächtige Momente, als die Band das traurige „Bright Eyes“ aus dem Film „Unten am Fluss“ anstimmte, und es gab bewegende Momente, als das Publikum bei „Bridge over troubled Water“ miteinstimmte.

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