Bürgermeister Heß ehrt Mitarbeiter

Gratulation zum Dienstjubiläum

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Mit Ehrenurkunden: Bürgermeister Rüdiger Heß (2.v.r.) Personalchef Manfred Greif und Tanja Wagner vom Personalrat (h.v.l.) Frauenbeauftragten Evelyn Jacobs (r.) gratulierten Carina Stuhlmann, Ilona Mrozek, Thomas Hein, Sandra Wagner und Carmela Agostino zu ihren Dienstjubiläen.

Frankenberg - Über viele Jahre hinweg für ein und den selben Arbeitgeber zu arbeiten wird immer seltener. Nicht so bei der Stadt Frankenberg. Bürgermeister Rüdiger Heß ehrte einige seiner Mitarbeiter 25- beziehungsweise 40-jährige Betriebszugehörigkeit.

Frankenberg. „Bei uns ist es zum Glück noch üblich, dass man länger in einem Unternehmen bleibt“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß, als er am Mittwoch fünf langjährigen Mitarbeitern zu ihren Dienstjubiläen gratulierte: Die Erzieherinnen Carmela Agostino, Carina Stuhlmann und Sandra Wagner sind seit 25 Jahren in ihrem Beruf tätig. Auf sogar 40 Berufsjahre im öffentlichen Dienst zurückblicken können Amtsinspektor Thomas Hein und die Verwaltungsangestellte Ilona Mrozek.

Im Beisein der jeweiligen Vorgesetzten, sowie Vertretern der Personalabteilung, des Personalrates und der Frauenbeauftragten, würdigte der Rathauschef die Verdienste der Jubilare und überreichte Ehrenurkunden sowie einen Blumenstrauß. Anschließend wurde noch mit einem Glas Sekt angestoßen.

„Machen sie weiter so“, gab Heß der Mitarbeiterin des Bürgerbüros Ilona Mrozek mit auf den Weg, die er „als ein Gesicht der Verwaltung“ bezeichnete. Die 56-jährige gebürtige Frankenbergerin arbeitet seit 1. August 1975 in der Stadtverwaltung und durchlief bis 1977 eine Ausbildung zur damals noch üblichen „Bürogehilfin“. Am 15. Juli 1977 wurde sie als Verwaltungsangestellte übernommen und war unter anderem zwei Jahre stellvertretende Abteilungsleiterin des Ordnungsamtes. Seit November 2002 ist sie Mitarbeiterin im damals neu eingerichteten Bürgerbüro.

Derzeit als Kassenverwalter tätig ist Thomas Hein, der ebenfalls am 1. August 1975 seine Ausbildung in der Stadtverwaltung begonnen hat. Nach seinem Grundwehrdienst nahm der 57-Jährige von 1981 bis 1983 am Ausbildungslehrgang I für den mittleren Dienst beim Hessischen Verwaltungsschulverband Kassel teil und wurde am 1. April 1985 zum stellvertretenden Leiter der Stadtkasse ernannt. „Er ist eine große Stütze in der Verwaltung - auch wenn er etwas im Hintergrund arbeitet“, lobte Heß.

„Einfacher wird es in ihrem Beruf nicht“, sagte der Bürgermeister zu der Erzieherin Carmela Agostino, die seit 1997 in der damals neu eröffneten Kindertagesstätte in Schreufa arbeitet, und spielte damit auf die Betreuung der unter Dreijährigen an. Die gebürtige Frankenbergerin hatte nach Abschluss der mittleren Reife - wie auch ihre Kolleginnen - die theoretische Ausbildung zur Erzieherin an den Beruflichen Schulen in Schwalmstadt-Ziegenhain absolviert und in unterschiedlichen Einrichtungen gearbeitet bevor sie nach Schreufa wechselte. Dort ist sie mit der Ganztagsbetreuung und Förderung von Kleinkindern ab dem zweiten Lebensjahr betraut. Ebenfalls seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst ist Carina Stuhlmann, die im August 1995 als staatliche Erzieherin anerkannt wurde und an den Kindertagesstätten Röddenau und Schreufa wirkte, bevor sie nach ihrem Erziehungsurlaub am 1. September 2005 nach Röddenau wechselte und dort einer Teilzeitbeschäftigung nachgeht. Ebenso wie ihre ehemalige Kollegin Carmela Agostino hat auch sie mitgearbeitet an der Umsetzung der organisatorischen und pädagogischen Ziele der Tagesstätte und ihrer Konzeption.

Dritte im Bunde der Erzieherinnen, die seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig sind ist Sandra Wagner. Die dreifache Mutter nimmt nach ihrem Erziehungsurlaub am 1. September wieder eine Teilzeitbeschäftigung in der Kindertagesstätte in Geismar auf. Nach Abschluss ihrer Ausbildung im Jahr 1995 war sie auch für ein Jahr im evangelischen Kindergarten in Burgwald tätig. Zum 1. August 2004 wurde sie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis für die kommunalen Kindertagesstätten der Stadt Frankenberg übernommen.

Bürokauffrau Kirsten Werner ist ebenfalls seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig, war aber zur Feierstunde verhindert. Die gebürtige Frankenbergerin begann am 1. August 1990 ihre Ausbildung zur Bürokauffrau bei den Stadtwerken Frankenberg und ist derzeit bei der Stadtkasse tätig. Ihr Aufgabengebiet ist insbesondere die Kontierung und Buchung im Rahmen der zentralen Buchführung. (bs)

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