Grenzgang in Burgwald

Auf Grenzlinie der Grenzfahne nach

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Christiane Zissel trug den ersten Teil des Weges die neue Grenzgangs-Fahne. Die Fahne führt den Zug in diesem Jahr erstmals an und kein Grenzgänger darf den Fahnenträger überholen.

Burgwald-Bottendorf - Bei strahlendem Sonnenschein sind gestern 250 Wanderer zum fünften Burgwalder Grenzgang gestartet. Auch wenn das Wetter sich nicht so gut hielt - die Stimmung hielt sich allemal.

„Ich hätte an einem Freitagnachmittag nie mit so vielen gerechnet“, sagte Bürgermeister Lothar Koch bei der Eröffnung des Grenzgangs in der Linnermühle. Bei bestem Wanderwetter versammelten sich mehr als 200 Burgwalder und Gäste aus den Nachbarkommunen im Hof. Eine 20-köpfige Delegation aus der Partnergemeinde Perbal ist dieses Wochenende ebenfalls dabei. Bundestagsabgeordneter Edgar Franke wanderte mit - befürchtete aber starken Regen und hatte deswegen Wechselkleidung dabei. Koch hatte schönes Wetter versprochen - der Wetterbericht sagte Regen voraus: Am Ende sollten beide Recht behalten, denn auf strahlenden Sonnenschein, der zu Beginn des Grenzgangs plötzlich hervorbrach, folgte leichter Nieselregen.

Die bestens gelaunte Wandergesellschaft machte das beste daraus und lief mit Regenschirmen und Jacken ausgestattet - Pausen mit Kuchen und herzhaften Broten und das ein oder andere mitgebrachte Bier taten ihr übriges dazu. Am Grenzstein nach Willersdorf empfing der Willersdorfer Ortsbeirat die Gruppe mit einem „Frankenberger Rathausgeist“ - und stellte die Frage warum sie nicht zur Gemeinde gehören, wo doch der höchste Punkt des Burgwalds auf ihrem Gebiet liegt.

Nicht ganz entlang der Grenzen, aber doch fast, führte der Fahnenträger die Wanderer: Zunächst steil bergauf und durch einen Wald, dann wieder bergab und querfeldein über Wiesen und entlang von Feldern bis nach Burgwald. Dort empfing der Bottendorfer Musikzug die Gruppe und gab ihr musikalisches Geleit vom Bunker der Geschichte bis hin zum Grillplatz, wo der Abend in einem Dämmerschoppen ausklang.

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