Gemeinsame Übung der Allendorfer Feuerwehr und des DRK-Sanitätszugs in der Allendorfer Ortsmitte

Großeinsatz am Kindergarten geprobt

Allendorf (Eder) - Ein Brand mit unbekannter Ursache im Kindergarten - dieses Szenario nahmen die Retter und Helfer bei einer Großübung in der Ortsmitte von Allendorf an.

Die Allendorfer Feuerwehr war mit zehn Aktiven vertreten, außerdem der komplette Sanitätszug des Frankenberger DRK-Kreisverbands mit sieben Fahrzeugen und 25 Helfern aus den Bereitschaften Allendorf, Dodenau und Frankenberg.

Nach der Alarmierung der Leitstelle waren die Allendorfer Brandschützer innerhalb kurzer Zeit vor Ort. Sie bauten eine Wasserversorgung auf, verschafften sich Zugang zum Kindergarten und fanden eine große Zahl von Verletzten vor - darunter Kinder und Erwachsene. Deshalb wurde der Sanitätszug des DRK um Hilfe gebeten. Das Zugtruppfahrzeug, der Gerätewagen und fünf Rettungs- und Krankentransportwagen einschließlich Notarzt fuhren am Brunnenplatz vor, wo eine Station mit zwei Zelten zur Versorgung der Verletzten errichtet wurde.

Vor dem Kindergarten betreuten und behandelten Helfer die „verletzten“ Kinder sowie zwei Erzieherinnen und Pfarrer Gerald Rohrmann. Danach wurden alle mit Krankentragen in die Zelte auf dem Brunnenplatz gebracht, wo die intensive medizinische Betreuung weitergeführt wurde. Zum Szenario gehörte auch ein notorischer Störer der Rettungsaktion, den Kameraden der Feuerwehr mit Gewalt vom Geschehen fernhalten mussten.

Sebastian Küster vom Sanitätszug und Claus-Dieter Briel von der Feuerwehr leiteten den Großeinsatz, der insgesamt über eine Stunde dauerte. Ein Bild vom Geschehen machten sich auch Gemeindebrandinspektor Horst Huhn und Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann. (ied)

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