Grünes Kreuz steckt in der Krise - Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter muss gehen

Marburg. Das Deutsche Grüne Kreuz ist insolvent. Mit der Wirtschaftskrise seien die Umsätze des bundesweit tätigen Gesundheitslobbyisten massiv eingebrochen, erklärte Insolvenzverwalter Manfred Kuhne: „2009 gab es sowohl bei öffentlichen Instituten als auch bei Firmen Auftragsrückgänge auf breiter Front.“

Jetzt wurde das Insolvenzverfahren für die fünf kommerziellen Tochtergesellschaften des Grünen Kreuzes eröffnet, das seinen Sitz in Marburg hat. Dabei handelt es sich um die Fördergesellschaft, die Impfpässe, Aufklärungskampagnen und Projekte organisiert, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Medialog GmbH, die EDV-Tochter Pro Preventa GmbH, die Service GmbH und den Verlag im Kilian.

Insolvenzverwalter Manfred Kuhne ist davon überzeugt, dass die Gesundheitsexperten „in abgespeckter Form“ eine gute Überlebenschance haben. Allerdings muss die Zahl der Mitarbeiter dafür drastisch gekürzt werden: „Es können leider nur 25 bleiben“, erklärt Kuhne. 2009 waren noch 70 Mitarbeiter - überwiegend Mediziner, Pharmazeuten und PR-Berater - beim Grünen Kreuz beschäftigt, von denen einige sich bereits neue Jobs gesucht haben.

Auch der Firmensitz in der Marburg muss verkauft werden.

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Quelle: HNA

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