Burgwald-Ederbergland ist zum vierten Mal als Leader-Region anerkannt

Grünes Licht für neue Projekte

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Burgwald-Ederbergland - Hoch erfreut zeigte sich der Vorsitzende der Region Burgwald-Ederbergland, Bürgermeister Kai-Uwe Spanka, über Post aus Wiesbaden. Die Region Burgwald-Ederbergland hat erneut einen Anerkennungsbescheid als Leader-Region erhalten.

In seinem Schreiben stellt das Umweltministerium dem Regionalforum bis zum Jahr 2020 insgesamt 2,1 Millionen Euro Fördermittel für die Regionalentwicklung in Aussicht. „Über die wiederholte Anerkennung als Leader-Region freuen wir uns sehr“, sagt Kai-Uwe Spanka. „Dies ist auch eine Wertschätzung der regionalen Akteure, die sich diesmal besonders viel Arbeit bei der Erstellung des regionalen Entwicklungskonzeptes gemacht haben.“Die Region hatte Ende August ihr regionales Entwicklungskonzept beim Hessischen Umweltministerium eingereicht. Darin benennen die Akteure Entwicklungsziele und Strategien bis 2020.

Im Handlungsfeld „Klimaschutz und Natur“ sollen verstärkt CO2-mindernde Maßnahmen auch im Bereich Lebensstile gefördert werden. Zudem will die Region ihre hochwertige biologische Vielfalt schützen und Maßnahmen zur Verbesserung der Artenvielfalt fördern. Erstmalig wird das Thema „Mobilität auf dem Land“ eine größere Rolle spielen.Mit neuen regionalen Mobilitätsformen sollen das Grundbedürfnis nach Mobilität in der Region verbessert und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Geplant ist, in Kooperation mit den vier benachbarten Leader-Regionen zunächst eine Machbarkeitsstudie zu erstellen.

Soziale und kulturelle Orte der Begegnung schaffen

Im zweiten Handlungsfeld „Leben und Arbeiten“ geht es um die Sicherung einer angemessenen Grund- und Nahversorgung zur Belebung der Ortskerne. Neben der Verbesserung der Wohnsituation steht die Schaffung sozialer, kultureller Begegnungsorte auf dem Programm. Um die regionale Wertschöpfung und die Attraktivität der Region zu steigern, sollen auch innovative und nachhaltige Arbeitsplätze bezuschusst werden. Mit einem regionalen Netzwerk „Bürgerengagement“ strebt die Region an, gemeinsam mit den Kommunen noch mehr Bürger zu aktivieren, um soziale und kulturelle Angebote für ihre Mitmenschen zu gestalten.

Schwerpunkt im Handlungsfeld „Tourismus und Regionalkultur“ wird die Weiterentwicklung der Wanderregion Burgwald-Ederbergland sein. Dabei geht es auch um die qualitative Verbesserung des Gastronomie- und Beherbergungsgewerbes. Auch das radtouristische Angebot soll erweitert und verbessert werden. Des Weiteren werden Projekte im Geopark „Grenzwelten“ und entlang der europäischen Kulturroute „Hugenotten- und Waldenserpfad“ gefördert. Neue kulturelle Maßnahmen dienen dem kulturellen Engagement und der Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Region. Alle Bürger sind eingeladen, sich in Fachforen und Projektgruppen an der Mitarbeit zu beteiligen. (r)

Weitere Informationen zum Konzept gibt es unter www.region-burgwald-ederbergland.de im Internet.

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