Allendorfer Kirche wird 50 Jahre alt

Grundriss lässt an Zelte denken

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Wenige Monate gingen ins Land vom Spatenstich im September 1963 bis zum Richtfest im August 1964.Fotos: pr

Allendorf (Eder) - Mit einem Chronik- und Bilderabend stimmt die Kirchengemeinde Allendorf auf den Jubiläumsgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen ihres Gotteshauses ein.

Viel ist passiert in den vergangenen beiden Jahren mit Blick auf das Jubiläum, das am Sonntag, 22. Februar, ab 10 Uhr im Mittelpunkt steht.

Zurzeit wird ein Vortragsabend mit Bildern vorbereitet, der am Freitag, 6. Februar, ab 19 Uhr in der Kirche stattfindet.

Friedhelm Pfuhl hat eine Chronik zum Jubiläum erstellt, dafür Bildmaterial der Gemeinde gesichtet und ausgewertet und um eine Vielzahl von Fotografien ergänzt. Ein Großteil der Bilder stammt aus dem Nachlass von Fritz Schwarz, dem langjährigen Kirchenvorsteher und Hobbyfotografen.

Zu den Jahren des Kirchbaues von 1963 bis 1965 berichtet die Chronik Folgendes: Mit der Planung für eine neue Kirche mit Gemeindezentrum wurde der Marburger Architekt Berthold Himmelmann beauftragt. Im Frühjahr 1961 stellte Himmelmann seinen Entwurf vor.

Die Kirche war Anfang an als Zeltkirche konzipiert mit einem Viertelkreis als Grundriss. Der Eingang und die Gemeinderäume waren dem eigentlichen Kirchenraum vorgelagert.

Dieser Entwurf nahm Gedanken zu zwei Ereignissen auf, die zeitlich weit auseinander lagen, aber doch in ihrer Bedeutung eng beieinander waren. Der biblische Bezug war der Auszug aus Ägypten und das wandernde Gottesvolk. Der zeitgeschichtliche Bezug war die Situation nach dem zweiten Weltkrieg mit Zerstörung, Flucht, Vertreibung und Neuanfang.

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