Pflanztag in Bromskirchen

Grundstein für den Generationenwald

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Für die Kinder der Bromskirchener Kindertagesstätte hieß es ranhalten, denn das Tagesziel war es, rund 600 Bäume einzupflanzen. Unterstützt wurden die kleinen Gärtner von Revierförster Karl-Werner Iske.

Bromskirchen - Einen Baum zu pflanzen, ist ein Ziel, das sich viele im Leben setzen. Die Kinder der Bromskirchener Tagesstätte schieben dieses Ziele nicht auf, sondern setzten es schon in jungen Jahren in die Tat um. Daraus soll in den nächsten Jahren der Generationenwald entstehen.

Noch lässt sich nur erahnen, wie der Generationenwald am „Steinrod“ einmal aussehen wird, wenn die Bäume in ein paar Jahren meterhoch in den Himmel ragen. Von dieser Höhe sind die Tannen, Douglasien und Laubhölzer noch weit entfernt, doch wie ein Bauwerk braucht auch ein Wald einen „Grundstein“, der gelegt werden muss. Mit dem Pflanzfest ließ die Bromskirchener Kindertagesstätte eine alte Tradition wieder aufleben. Rund 30 Kinder machten sich am Samstagvormittag mit ihren Eltern, Großeltern und Erzieherinnen auf den Weg, um die ersten Bäume in den Boden zu setzten.

Etwa 2500 Bäume solle der Wald einmal umfassen, berichtete Revierförster Karl-Werner Iske, der den kleinen Gärtnern gemeinsam mit Heiko Müller und Thomas Heinz vom städtischen Bauhof mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die Bäume sollten dabei nicht irgendwie den Weg in die Erde finden, sondern im Abstand von rund zwei Metern gesetzt werden. „600 Bäume sollen heute gepflanzt werden“, sagte Iske, denn „es soll ja auch ein Wald werden“. Rund zwei Stunden waren dafür vorgesehen. Am Anfang seien es mehr Bäume als in den nächsten Jahren, denn in Zukunft pflanzen nur die Kinder einen Baum, die sich aus dem Kindergarten in Richtung Grundschule verabschieden. Für den Anfang aber waren alle Kinder eingeladen ihren Teil zum Generationenwald beizutragen.

Von Marco Steber

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