Kleines Plus im Rosenthaler Haushalt

Grundsteuern (müssen) steigen

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Rosenthal - Empörung trotz einstimmigen Beschlusses: Die Stadtverordneten haben eine Erhöhung der Grundsteuern A und B sowie der Gewerbesteuer auf durchgängig 330 Prozent widerwillig beschlossen. Sie befürchten eine Steuerspirale, die sie im nächsten Jahr vor die gleiche Problematik stellt.

Der Haushalt der Stadt Rosenthal schließt mit einem Plus von 1000 Euro denkbar knapp. Täte er das nicht, die Stadt sähe sich – wie viele andere Kommunen der Region auch – gezwungen, ihre Hebesätze um zehn Prozent über den Landesschnitt zu heben. Für eine Kommune der Größe Rosenthals bedeutete dies Werte von mindestens 359 Prozent für Grundsteuer A und B sowie die Gewerbesteuer. So tragen die Entscheidungen des Freitagabends – etwa auch die Hundesteuer, siehe ‚In Kürze‘ – dazu bei, eben dieses Szenario zu vermeiden. Die Stadt kann es sich leisten, ihre Hebesätze moderat zu erhöhen, auf durchgängig 330 Prozent. Das haben die Stadtverordneten murrend, aber einstimmig beschlossen.

Von Malte Glotz

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