Sanierung des Frankenauer Kindergartens steht kurz vor dem Abschluss

Gruppen ziehen noch im November ein

Frankenau - Das Ende der Provisorien steht bevor: Noch im November sollen die Kindergartengruppen aus der alten Hauptschule, dem Martin-Luther-Haus und dem Ellershäuser Dorfgemeinschaftshaus in den völlig umgebauten Kindergarten umziehen.

Noch ist das Gebäude eine große Baustelle – doch wenige Tage vor dem Abschluss der Arbeiten ist das Bild des alten, neuen Kindergartens schon zu erkennen: Die Wände sind gestrichen, die Böden verlegt, die Fenster eingebaut, die meisten sanitären Anlagen installiert. Auch die Küche ist fast fertig. Das Wasser läuft, die Fußboden-Heizung ist verlegt. Die beteiligten Firmen arbeiten derzeit auf Hochtouren, jeden Tag wird etwas fertig.

In den nächsten Tagen müssen die Handwerker noch einige Brandschutztüren einbauen, Handläufe, Garderoben, und Handtuchspender installieren, Toilettentrennwände einbauen und Linoleum-Platten verfugen. Auch die komplette Möblierung fehlt noch.

Dafür ist bereits die Farbe an den Wänden. Bis auf einige Ausnahmen sind die Wände und Decken in hellen Pastellfarben gestrichen.

Im August 2011 hatten die Umbauarbeiten am evangelischen Kindergarten begonnen. Das Gebäude aus dem Jahr 1974 hatte eine Sanierung dringend nötig: Es regnete durch das Dach, die Heizung war marode. Außerdem reichte der Platz nicht aus. Durch die vorgeschriebene Betreuung für Kinder unter drei Jahren (U3) mussten die Kita-Räume ohnehin neu eingerichtet werden.

In den vergangenen Monaten sind Räume für insgesamt vier Gruppen, davon eine reine U3-Gruppe entstanden. „Die Besonderheit ist, dass es für jede Gruppe eine Art Appartement gibt“, erläutert Architekt Hendrik Pape: „Jede hat einen großen Raum, ein Lager, einen Ruheraum, Toiletten und eine Garderobe“.

Insgesamt 19 Baufirmen sind an dem Umbau und der Erweiterung und Modernisierung der Kindertagesstätte beteiligt. 720 Quadratmeter Fläche stehen künftig zur Verfügung, das entspricht etwa sechs Einfamilienhäusern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,05 Millionen Euro. Dafür gab es Zuschüsse aus Töpfen für die U3-Betreuung und die energetische Sanierung.

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