Gutachter überprüft, ob Hainaer Forst nachhaltig wirtschaftet

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Blick auf Aufforstungsfläche: Gutachter Niels Pluscyk (2. von rechts) überprüft auf einer Windwurffläche die Neuanpflanzung und ob die Forstmitarbeiter die Sicherheitsstandards erfüllen. Von links: die Förster Reinhold Döring und Werner Kraft, Forstamtsleiter Manfred Albus und die Forstwirte Walter Brück und Rolf Siegfried.

Haina-Kloster. „Hier ist alles in Ordnung“, sagt Gutachter Niels Pluscyk, nachdem er sich angesehen hat, wie eine Windwurffläche bei Römershausen wieder aufgepflanzt wurde. Die Forstleute haben heimische Eichen angesät und angepflanzt.

Sie schneiden die Fläche von Begleitbewuchs frei, damit die kleinen Bäume Licht bekommen. Sie bekämpfen die Mäuse zwar mit einem Gift, aber auf eine Weise, die anderen Arten, wie etwa Greifvögeln, nicht schadet.

Die beiden Forstwirte, die dort gerade tätig sind, halten alle Sicherheitsvorschriften ein, inklusive entsprechender Kleidung. Sie tragen Verbandsmaterial bei sich und wissen genau, wo der nächste markierte Rettungspunkt liegt.

Es ist eine der Stationen, die sich der unabhängige Forstmann vom TÜV Rheinland ansieht, um zu überprüfen, ob der Forstbetrieb Stiftungsforsten Haina weiterhin das weltweit gültige Siegel PEFC behalten kann, das für nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung steht.

Verbraucher entdecken solche Siegel zum Beispiel auf Papiertaschentüchern oder Holzmöbeln. In anderen Bereichen des Forstbetriebs schaut der Gutachter sich die Fällung von Fichten an, begutachtet die Schälschäden, die vermehrt auftauchen, seit die Nationalparkverwaltung das Gatter geöffnet hat und das Rotwild im Stiftungsforst unterwegs ist.

Von Martina Biedenbach

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Quelle: HNA

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