Battenberg

Gute Werbung für den Chorgesang

- Battenberg (da). Ruhige, melodiöse Klänge, schöne Harmonien und reine Stimmen bot der Liedernachmittag im herbstlich geschmückten Battenberger Gotteshaus.

Chöre suchen Sänger – das ist nicht neu. Das Kirchenkonzert des Sängerkreises „Oberes Edertal“ zeigte, dass viele Gruppe schon erfolgreich neue Mitglieder geworben haben. Allerdings haben einige Vereine noch immer Nachwuchssorgen. Die gerade renovierte katholische Kirche bot den idealen Raum, und die Chöre hatten auch ihr Programm dem Ort entsprechend mit getragener Literatur erarbeitet. Wegen des begrenzten Platzes konnten allerdings nicht alle Gruppen des Sängerkreises Oberes Edertal auftreten. Rund 240 Sänger nahmen am Konzert teil, zahlreiche Besucher verfolgten die Auftritte – insgesamt besteht der Sängerkreis aus rund 600 Aktiven. Blechbläser eröffnen Interessant war der Liedernachmittag aber nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Sänger. Denn die Chöre traten einzeln, aber auch gemeinsam auf. „Für die Sänger bedeutet das, Lieder auch mal in größerer Gruppe als gewohnt zu singen“, erklärte Kreischorleiter Werner Schielke (Laisa). Instrumental eröffneten die Blechbläser des Ensembles „Mountbatten Brass“ das Konzert mit Händels „Suite Nr. 2“ und dem „Nessun Dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“. Anschließend waren die Frauenchöre an der Reihe. Der aus jungen Sängerinnen bestehende Dodenauer Chor „Audite Musica“ unter der Leitung von Holger Born sang das Kirchenlied „Ihr sollt ein Segen sein“. Der Dodenauer Frauenchor folgte unter der Leitung von Marion Born mit „Jauchzet Gott“. Der Mädchen - und Frauenchor aus Battenfeld sang „Amen Halleluja“, dirigiert von Holger Born. Die drei Frauenchöre gemeinsam sangen „Dies ist der Tag“ und „Führ mich, Herr, in Deiner Gerechtigkeit“. Das Chorleier-Ehepaar Born wechselte sich beim Dirigieren ab, am Klavier begleitete in bewährter Qualität Matthias Müller. Männerchöre treten auf Anschließend waren die gemischten Chöre an der Reihe. Unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer trugen die Sänger von „Querbeet“ „Signore delle cime“ vor. Die Reddighäuser Chorgemeinschaft schloss sich mit „An Irish blessing“ an, Karl-Heinz Wenzel dirigierte. Beide Gruppen sangen gemeinsam mit Sängern des Somplarer Singkreises das beschwingte „Ein Lied soll neu erklingen“ und „May the lord send angels“. Horst-Werner Bremmer und Karl-Heinz Wenzel wechselten sich mit dem Dirigat ab. In vielen Orten der Region sind immer noch vor allem Männerchöre fest verwurzelt. Vier der traditionsreichsten Gesangvereine traten in der Kirche auf: Der MGV Laisa sang „Glocken der Heimat“ unter der Leitung von Werner Schielke. Anita Py hatte die Männer des MGV Rennertehausen bei „Verleih uns Frieden“ fest im Griff. Die Chöre aus Battenberg und Battenfeld um Peter Becker sangen das besinnliche „Vater unser“. Gemeinsam trugen die Sänger „Herr gib uns Frieden“ und „Dies ist der Tag des Herrn“ vor – es war die mit Abstand größte Gruppe. Das letzte Lied wurde von den Mountbatten-Brass-Bläsern begleitet.Das Ensemble sorgte auch für den klanggewaltigen Abschluss mit „That’s a plenty“ und Händels „Hallelujah“.

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