Burgwald/Kellerwald

„Haina verdient es, bekannter zu sein“

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- Haina (apa). Als „das wichtigste Kloster nördlich der Mainlinie“ bezeichnet Dr. Gerold Götze das einstige Zisterzienserkloster in Haina – ein Kulturdenkmal von bundesweiter, sogar europäischer Bedeutung. 30 Jahre lang wurde die Klosterkirche saniert. Ein Buch dokumentiert die umfassenden Arbeiten.

Götze und Dr.Bernhard Buchstab übergaben am Mittwoch das Buch „Klosterkirche Haina – Restaurierung 1982-2012“ an Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. Das Regierungspräsidium Kassel ist als Obere Bauaufsicht und im Zuge der Regionalplanung zuständig für die Denkmäler im Regierungsbezirk. Götze war bis 2007 Leiter des Baumanagements beim Landeswohlfahrtsverband, Buchstab ist Oberkonservator am Landesamt für Denkmalpflege. Gemeinsam mit Prof. Dr. Christina Vanja, Leiterin des Archivs beim LWV, haben sie das knapp 200 Seiten starke Werk im A4-Format herausgegeben. Darin befinden sich ausführliche wissenschaftliche Abhandlungen zu den Schwerpunkten der Restaurierung (FZ berichtete).

Das Buch erscheint in einer Auflage von 1500 Exemplaren. Es gibt einen umfassenden Eindruck von den Arbeiten der vergangenen 30 Jahre und fasst die dabei gewonnenen Erkenntnisse zusammen. Es ist so verfasst, dass sowohl das Fachpublikum, Universitäten und andere Landesämter für Denkmalpflege davon profitieren, aber auch interessierte Besucher der Kirche sich damit auseinandersetzen können. Es sei dem Landesamt für Denkmalpflege ein Anliegen darzustellen, was in den vergangenen Jahrzehnten in Haina im Rahmen der Restaurierung geschehen sei, sagte dessen stellvertretender Leiter Jan Viebrock. Die Klosterkirche sei eines der wichtigsten Projekte der vergangenen Jahre gewesen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 8. Dezember

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