Bürgermeister zur Flüchtlingssituation: „Sind am Limit“

Sieht Handlungsbedarf in der Flüchtlingsthematik: Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus, der 2017 nicht mehr antritt. Foto: mjx

Haina-Kloster. „Zuletzt ist alles noch zu händeln gewesen, auch weil privater Wohnraum zur Verfügung gestellt worden ist. Aber nun sind wir am Limit angekommen." Das sagt Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus.

Er äußerte sich während des Neujahrsempfangs der heimischen SPD-Bundestags- und Landtagsabgeordneten Dr. Edgar Franke und Dr. Daniela Sommer im Bürgerhaus in Haina-Kloster zur Flüchtlingssituation.

Bei weiteren Zuweisungen von Flüchtlingen müsse man sich damit beschäftigen, auch die kreiseigene Turnhalle in Haina-Kloster mit Flüchtlingen belegen zu müssen.

„Es muss überregional und international etwas passieren, damit hier Einhalt geboten wird“, sagte Backhaus: „Man muss helfen, aber wir können das nicht allein machen. Hier ist Europa gefragt, aber Europa versagt total“, kritisierte der Bürgermeister.

Bürgermeister Rudolf Backhaus wies beim Neujahrsempfang erneut darauf hin, dass er für keine weitere Wahlperiode als Verwaltungschef der Großgemeinde Haina-Kloster mehr zu Verfügung stehen werde. Das hatte er in den zurückliegenden Wochen auch schon mehrfach betont. „Ich werde die 65er-Regelung in Anspruch nehmen“, sagte er.

Rudolf Backhaus wird am 11. September dieses Jahres 63 Jahre alt, seine dritte Amtsperiode als Bürgermeister der zwölf Ortsteile der Großgemeinde Haina endet 2017. (mjx)

Quelle: HNA

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