Zukunft des Inselhauses in Haine nicht geklärt

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Vor dem seit Jahren leer stehenden Inselhaus in der Ortsmitte des Allendorfer Ortsteiles Haine: Die Ortsbeiratsmitglieder (von links) Silvia Huhn, Andreas Naumann und Thorsten Roos.

Haine. Ein Problemfall für den kleinen Allendorfer Ortsteil Haine ist das „Inselhaus“: Es steht gegenüber der Kirche, an der Gabelung der Neuen Straße und des Grundweges.

Die letzten Bewohner sind nach den Worten des stellvertretenden Ortsvorstehers Thorsten Roos vor fünf oder sechs Jahren verstorben. Ein Käufer wurde nicht gefunden. Seitdem gammelt das etwa 200 Jahre alte Fachwerkhaus vor sich hin.

Immer mal wieder hat es Initiativen gegeben, das „Inselhaus“ abzureißen. Das würde Luft schaffen im engen Dorfmittelpunkt, wäre gut für die innerörtliche Verkehrsführung und für die Besucher der Gottesdienste in der kleinen Kirche. Da sich direkt neben dem Inselhaus auch ein kleines Museum befindet, könnte mitten in Haine ein idyllischer Dorfplatz entstehen.

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung hat sich nun Stefan Huhn (BLO) beim Bürgermeister erkundigt, wie es mit dem Inselhaus weitergehen soll: Soll es einen Totalabriss oder einen Ersatzbau geben?, fragte Huhn.

Bürgermeister Junghenn erinnerte an bestehende Pläne des Architekten Michael Pauly, nach denen das baufällige Haus abgerissen, der besondere „Gewölbekeller“ des Gebäudes jedoch erhalten und möglicherweise überdacht werden sollte. Dem habe das Marburger Amt für Denkmalpflege mit seinem Leiter Dr. Bernhard Buchstab jedoch nicht zugestimmt.

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Quelle: HNA

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