Produktion beginnt diese Woche

Halle auf "Reddighäuser Hammer" eröffnet

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Die früheren Geschäftsführer Heinz Georg (l.) und Gerhard Zirener (r.) mit dem jetzigen „Hammer“-Chef Dr. Frank Grote und Hans-Gert Mayrose, Vorstand des Mutterkonzerns Gesco.Foto: Mark Adel

Hatzfeld-Reddighausen - Die Firma Frank Walz- und Schmiedetechnik steht vor Veränderungen: Die Produktion wird neu strukturiert, in diesem Monaten werden Millionenbeträge investiert. Bereits sichtbares Zeichen des Wandels ist die neue Fertigungshalle. Sie diente am Samstag aber noch nicht der Produktion, sondern als Platz zum Feiern.

„Tradition trifft Innovation“, sagte Geschäftsführer Dr. Frank Grote bei der Begrüßung von Mitarbeitern, deren Angehörigen und ehemaligen Beschäftigen. Im 1836 gegründeten Unternehmen werden derzeit die Abläufe neu gestaltet. Ziel ist, die Wirtschaftlichkeit weiter zu erhöhen. In der neuen, 1500 Quadratmeter großen Halle wird der Blechzuschnitt untergebracht, der Basis für eine Vielzahl an Produkten ist. Der Mutterkonzern Gesco investiert acht Millionen Euro in den Bau des Gebäudes und in neue Maschinen. Eine alte Halle war für den Neubau abgerissen worden.

Ein Teil davon ist die neue Halle. „Es passte gut, dass wir die Einweihung und das Fest zusammenlegen konnten“, sagte Grote gegenüber der FZ. Die erste Maschine steht schon, weitere folgen in den nächsten Wochen und Monaten. In der nächsten Woche beginnt die Produktion in der neuen Halle. Der Bau war nötig, um unter anderem einen modernen 3D-Laser unterzubringen. Die letzten neuen Maschinen werden voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres geliefert.

„Eine neue Firmenphase“

Die Eröffnung sei „ein Startschuss für die neue Firmenphase“, erklärte der Geschäftsführer.Für die Änderung der Arbeitsschritte und der Produktion seien auch viele Anregungen der Mitarbeiter umgesetzt werden, auch beim Bau der Halle. Diese Umorganisation sei ein „fließender Prozess“.

Frank Grote rechnet weiterhin mit einer Stagnation des Umsatzes in diesem Jahr (FZ berichtete). Es gebe beim Absatz eine „leichte Verschiebung“ von Neuteilen zu Ersatzteilen. Auf dem „Hammer“ werden Verschleißteile hauptsächlich für die Landwirtschaft hergestellt.

Der Geschäftsführer würdigte auch die Verbundenheit der jetzigen und ehemaligen Mitarbeiter zum „Hammer“. „Das ist eine große Familie.“ Die Rentner würden das Fest nutzen, um sich über die Veränderungen zu informieren. Unter den Gästen waren auch die früheren Geschäftsführer Heinz Georg und Gerhard Zirener. Sie hatten die Firma Frank Walz- und Schmiedetechnik vor 20 Jahren aus der Insolvenz gerettet. Auch Hans-Gert Mayrose vom Vorstand der Gesco nahm teil.

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