Schneider und Schuhmacher gibt es im Landkreis kaum noch - Neue Berufsfelder entstehen

Handwerk in Waldeck-Frankenberg: Einige Berufe sterben aus

Waldeck-Frankenberg. In einigen Handwerksberufen gibt es im Landkreis kaum noch Lehrlinge. Ausbildungsberufe wie Schneider, Schuhmacher und Fliesenleger drohen sogar auszusterben, berichtet die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg auf HNA-Anfrage.

Gleichzeitig gibt es aber auch Handwerkszweige, die ausgezeichnete Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt und Fortbildungsmöglichkeiten etwa im Bereich erneuerbare Energien bieten. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge pro Jahr ist im Kreis in allen Handwerksbetrieben zusammen in den vergangenen zehn Jahren von 502 auf 358 gesunken.

Bei Schneidern und Schuhmachern bestehe schon kein Bedarf mehr an Lehrlingen, da die Leistungen kaum noch nachgefragt würden. Dagegen suchen andere Handwerkszweige dringend Bewerber. „Uns droht akuter Fachkräftemangel“, warnt Hans-Konrad Trusheim, Lehrlingswart der Kfz-Innung. Hinzu komme, dass es mit weniger Lehrlingen schwieriger werde, Berufsschulklassen zu erhalten. (sdl)

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Quelle: HNA

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