Hans-Viessmann-Schule: Schüler der Vollzeitklassen verabschiedet

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Beste Noten: Der Schulleiter der Hans-Viessmann-Schule Carsten Placht (oben, Zweiter von links) zeichnete die Jahrgangsbesten (unten von links) Elvira Stockmann, Zina Gaich, Edgard Friesen und Laura Gasse sowie (oben von links) Nicolas Wölk, Pascal Lehfahrt und Daniel Korittnig.

Frankenberg. „Ich wünsche euch, dass ihr zuversichtlich in die Zukunft blickt, weiterhin leistungsbereit bleibt und euren ganz eigenen Weg findet“, gab Klassenlehrerin Annette Geil den Schülern der Vollzeitklassen der Hans-Viessmann-Schule bei deren Verabschiedung mit auf den Weg.

Nachdem Schulleiter Carsten Placht bereits am Dienstag den Auszubildenden in der Ederberglandhalle ihre Abschlusszeugnisse übergeben hatte, entließ er jetzt im feierlichen Rahmen die Absolventen der Fachoberschule, die Berufsfachschüler sowie die Schüler der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung. Den besten Abschluss erzielte Daniel Korittnig mit der Traumnote 1,0 (siehe Hintergrund rechts).

Musikalisch umrahmt wurde die Entlassungsfeier von Schülern der Musikschule Frankenberg, die Moderation übernahm der stellvertretende Schulleiter Matthias Bank.

„Ihre Zeit an der Hans-Viessmann-Schule ist vorbei, jetzt kommt für Sie ein neuer Lebensabschnitt – bei manchem sicherlich verbunden mit dem Lösen vom Elternhaus, mit dem Antritt einer Ausbildung oder eines Studiums“, sagte Placht. Schon Goethe habe gewusst, dass nichts schrecklicher sei, als ein Lehrer, der nicht mehr wisse als das, was die Schüler wissen sollten, sagte Placht vor der Zeugnisübergabe und verwies auf den hohen Stellenwert der ganzheitlichen beruflichen Handlungskompetenz.

Verabschiedungen an der Hans-Viessmann-Schule

„Komplexe Fragen lösen“

„Sie werden aber zukünftig kein betriebliches Problem lösen können, weil Ihnen Ihr Lehrer im Unterricht irgendwann einmal erzählt hat, wie es geht. Sie werden es nur lösen können, wenn Sie es gewohnt sind, komplexe Fragestellungen zu lösen und sich die Informationen zu beschaffen“, betonte Placht.

Stellvertretend für das Lehrerkollegium verabschiedete sich Annette Geil von den Schülern und sagte: „Wir Lehrer bleiben zurück und das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“ Als ganze „Bruchstücke“ von „eingeschlichenen Ritualen“ würden ihr der Verzehr von Mettbrötchen mit Zwiebeln, Döner extra scharf und die häufig gestellte Frage: „Können wir heute früher Schluss machen, ich habe noch was vor“ in Erinnerung bleiben.

„Sie haben es geschafft und damit einen großen Schritt in Ihrem Leben gemeistert. Sie haben ein Dokument in den Händen, das Ihnen viele Chancen in Ihrem Berufsleben eröffnet“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß. Schüler Jakob Bartuli hielt einen Rückblick auf die Schulzeit und resümierte: „Das Leben ist keine Welt von Konjunktiven – packt es einfach an.“

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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