Hatzfeld: Bürgermeister Dirk Junker ins Amt eingeführt

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Mit der Ernennungsurkunde: (von links) Stadtverordneten-Vorsteher Arno Reitz, der neue Bürgermeister Dirk Junker und sein Vorgänger Uwe Ermisch.

Hatzfeld. Dirk Junker ist in der Stadtverordneten-Sitzung am Freitagabend offiziell in das Amt des Hatzfelder Bürgermeisters eingeführt worden. Stadtverordneten-Vorsteher Arno Reitz verpflichtete ihn durch Handschlag und nahm ihm den Eid ab.

Vorgänger Uwe Ermisch überreichte Junker die Urkunde über die Berufung in das Amt.

„Ich wünsche Ihnen viel Glück und eine gute Hand“, sagte Ermisch, der am 26. April verabschiedet wird und am 30. April nach 24 Jahren seinen letzten Arbeitstag als Bürgermeister der Stadt Hatzfeld hat.

Zu der Amtseinführung waren etwa 250 Gäste ins Hatzfelder Bürgerhaus gekommen - Verwandte und Freunde von Dirk Junker, vor allem aber zukünftige Weggefährten aus Vereinen, Verbänden, Politik, Wirtschaft, Schule und Kirche, die der 46-Jährige bewusst eingeladen hatte, wie er schon im Interview mit der HNA erklärt hatte.

Er wolle Bürgermeister für alle sein, bekräftigte er in seiner Antrittsrede und bot allen die Zusammenarbeit an. „Ich sehe das Amt als Chance, mit Ihnen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten“, sagte Junker. „Und wenn Sie aus meinem Mund ’Hatzfeld’ hören, dann meine ich immer die Kernstadt und alle Stadtteile.“

Das Angebot zur Zusammenarbeit nahm die Bürgerliste Reddighausen, deren Kandidat Ralf Schärer in der Stichwahl gegen Junker verloren hatte, auch gleich an: Fraktionsvorsitzender Marcus Bettelhäuser schenkte dem neuen Bürgermeister einen symbolischen Modell-Bagger, um gemeinsam die Gräben zwischen den Ortsteilen zu schließen, die im Wahlkampf entstanden waren.

Für Musik bei der Feier sorgten der Hatzfelder Posaunenchor und „Der kleine Chor“.

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Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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