Weil die üblichen Lieferungen ausbleiben, greift die Stadt zur teureren Alternative

Hatzfeld streut spanisches Salz

Hatzfeld. Im Kampf gegen glatte Straßen greift die Stadt Hatzfeld zu ungewöhnlichen Mitteln: Weil das herkömmliche Streusalz nicht mehr zu bekommen ist, hat die Stadt jetzt fünf Tonnen Meersalz aus Spanien gekauft.

Der Winterdienst wird deshalb teurer als üblich: Eine Tonne Meersalz kostet 198 Euro, normales Streusalz nur 80 Euro. „Es geht um Sicherheit. Wir müssen streuen, um sicherzustellen, dass vor allem auf den Steilstrecken zur Schule, zum Kindergarten und zum Arzt gefahren werden kann“, erklärt Bürgermeister Uwe Ermisch.

„Was, wenn im Notfall irgendwo ein Krankenwagen nicht hochkommt?“ Die Salz-Lieferung vom Jahresanfang hatte nur bis zur vergangenen Woche gereicht, die Stadt hatte noch im Januar nachbestellt, aber kein neues Salz bekommen. Dann gab es ein Angebot für Meersalz aus Spanien.

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Quelle: HNA

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