Stadtverordnetenversammlung

In Hatzfeld wird das Feiern teurer

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So ausgelassen kann in der Reddighäuser Festhalle auch weiterhin gefeiert werden, allerdings wird dies ab Juni teurer.

Hatzfeld. - Die Dorfgemeinschaftshäuser wieder attraktiver gestalten: Dieses Ziel haben sich die Hatzfelder Stadtverordneten gesetzt. Bevor jedoch ein neues Konzept durch die Ortsbeiräte erstellt wird, werden zunächst die Nutzungsgebühren erhöht.

Wer zukünftig die Dorfgemeinschaftshäuser in Reddighausen, Holzhausen, Eifa oder Hatzfeld sowie in der Reddighäuser Festhalle für eine Feier anmieten möchte, muss ab Juni tiefer in die Tasche greifen. Dabei kommt es aber auch darauf an, ob Hatzfelder oder externe Nutzer die Gebäude mieten. Dies beschlossen die Stadtverordneten auf ihrer Sitzung am Mittwoch.

Die Gebühren sowie die Nebenkostenpauschalen für Gemeinschaftshäuser in Reddighausen, Holzhausen und Eifa um 20 Prozent erhöht. Ebenfalls 20 Prozent mehr müssen einheimische Nutzer für das Hatzfelder Bürgerhaus, sowie für die Reddighäuser Festhalle zahlen. Auswärtige Nutzer müssen für die Nutzung des Hatzfelder Bürgerhaus sowie der Reddighäuser Festhalle 50 Prozent mehr zahlen. Des weiteren steigt die Nebenkostenpauschale für den Gasverbrauch in der Festhalle von bisher 75 Cent pro Kubikmeter auf 1,15 Euro pro Kubikmeter. Die Nutzungsgebühr für Kaffeetrinken nach Trauerfeiern bleibt mit 100 Euro pro Tag in allen Dorfgemeinschaftshäusern unverändert.

Mehreinnahmen in Höhe von 3000 Euro durch die Vermietung sind sind im Haushalt 2014 enthalten. Hinzu kommen noch einmal 1000 Euro Mehreinnahmen durch die Nebenkosten. Um diese Einnahmen zu erzielen, hätten die bisherigen Beträge allerdings um 50 Prozent erhöht werden. „Dies würde nicht zur Auslastung beitragen“, sagte Erika Lotz (SPD) vom Ausschuss für Ausschuss für Soziales, Jugend, Sport und Kultur, denn bereits jetzt würden die Gebäude unterschiedlich stark genutzt. Mit einer Gebührenerhöhung würde man wenig erreichen. Vielmehr solle geschaut werden, wie die Gebäude für Vermietungen attraktiver gestaltet werden können, fügte sie an.

Eckhard Wenzel (Bürgerliste Reddighausen) begrüßte daher die vom Magistrat beschlossene, moderatere Erhöhung um 20 Prozent. Allerdings verwies auch er darauf, Möglichkeiten zu finden, wie die Dorfgemeinschaftshäuser stärker genutzt werden können.

Um dies zu erreichen, sollen auch die Ortsbeiräte einbezogen werden: Ein Vorschlag, die nicht bei allen gut ankam. Der Reddighäuser Ortsvorsteher Marcus Bettelhäuser kritisierte, dass die Ortsbeiräte erst jetzt hinzugezogen werden sollen. „Dies ist ein Weg, dem wir so nicht zustimmen können“, sagte er. Zwei Mitglieder der Bürgerliste Reddighausen stimmten mit Nein. Laut Beschluss müssen die Ortsbeiräte bis zum 31. Oktober ein Nutzungskonzept für die öffentlichen Gemeinschaftseinrichtungen erstellen.

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