Vereinsvertreter, Kommunalpolitiker und Kirchenvorsteher zu Gast beim Neujahrsempfang

Hatzfelder stoßen mit Sekt auf 2012 an

- Hatzfeld (fn). Gut besucht war am Freitag der 13. Neujahrsempfang der Kirche und der Stadt in Hatzfeld.

Der Kirchenvorstand, die Ortsvorsteher, die Stadtverordneten und Stadträte sowie alle Vorsitzenden der Hatzfelder und Holzhäuser Vereinen waren zu diesem Neujahrsempfang in das Gemeindehaus eingeladen. Auch wenn keine Persönlichkeit aus der „großen“ Politik eine Gastrede hielt, war unter den Gästen zumindest ein besonderer „Hingucker“: Michael Kraus trat als großer kräftiger Schotte im Kilt auf.

Am Eingang wurden die Gäste mit einem Glas Sekt oder Saft empfangen, da gab es schon die Gelegenheit, miteinander zu plaudern – was ein zentrales Anliegen des Nachmittags war. Nach einer Weile sprach die Pfarrerin Gudrun Ungerer zu den Gästen. Sie hatte für diesen Tag ein Plakat mit der Losung aus dem zweiten Korinther-Brief des Paulus, Kapitel 12, Vers 9 mitgebracht: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Nach zwei Jahren in der Stadt komme sie mit den allermeisten Hatzfeldern und Holzhäusern-sehr gut zurecht, „zumal ich meinen Standpunkt auch ganz gut vertreten kann“, erklärte sie. „Es ist gut, wenn man weiß, wofür man einsteht, wo man hingehört.“ Fürs neue Jahr wünsche sie sich, „dass das gute,ja oftmals fröhliche Miteinander auch in diesem Jahr wieder seine Früchte tragen wird“. Sie ging auf den Strukturwandel mit einer sinkenden Zahl von Gemeindemitgliedern ein. Die Kirche sei dadurch zunehmend „in der Fläche“ unterwegs. Ziel müsse bleiben, eine Kirche zu sein, „die viele Menschen anspricht, und die für viele Menschen ansprechbar ist“.

In diesem Jahr werde es darum gehen, „unser Profil zu schärfen“. Ein Schwerpunkt sei der Ausbau der Seniorenarbeit, ein Stichwort sei die Demenz. Desweiteren sei die Kirche dabei, ihre Kinder- und Jugendarbeit auszubauen. „Da wird es aller Voraussicht ab Sommer einen personellen Sprung nach oben geben“, kündigte die Pfarrerin an. „Wir möchten auch für das sogenannte Mittelalter ein Angebot machen.“

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