Hauberner Dorfmuseum bietet am Internationalen Museumstag reiches Angebot

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Seltene Tomatensorten: Die Hauberner Seniorenclubleiterin Monika Mütze bestaunte die vielen Sorten im Gewächshaus von Dieter Hecker. Foto: zve

Haubern. Normalerweise sind alte Handwerkstraditionen, Landwirtschaft, Natur und Bilder aus der Ortsgeschichte die Schwerpunkte des Hauberner Dorfmuseums. Beim Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag, 18. Mai, werden aber von 10 bis 18 Uhr die Hauberner Vereine darüber hinaus die Museumsgäste noch mit besonderen Genüssen versorgen.

Die Landfrauen backen Blechkuchen, die Ölmüller pressen Rapsöl, die Imker informieren über die Honigbiene und ihre Produkte, außerdem gibt es ein reiches Pflanzenangebot von über 50 Tomatensorten, die Dieter Hecker gezüchtet hat.

Zu sehen sind im Dorfmuseum des Kulturvereins, das im ehemaligen Raiffeisenlager eingerichtet worden ist und von Dieter Mütze geleitet wird, auch Konfirmationsbilder von vielen Jahrgängen und die sagenbehaftete Espenglocke aus der alten Hauberner Kirche. Fast wöchentlich kommen neue Ausstellungsstücke hinzu.

Auf dem Raiffeisenplatz und in der Kulturscheune unterstützen Hauberner Vereine den Museumstag. Neben Landfrauen, Verschönerungsverein, TSV und Feuerwehr sind auch die Mitglieder der Vereinigung für nachwachsende Rohstoffe mit einer Ölmühle vertreten, aus der das wertvolle Rapsöl tropft. Auch die im vergangenen Jahr erstmals vorgestellte Delikatesse „Leindotteröl“ ist wieder erhältlich. Für Kinder gibt es einen Streichelzoo mit jungen Kaninchen, Meerschweinchen, Enten und Küken. (zve)

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Quelle: HNA

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