Sanierung und Ausbau in Louisendorf ist abgeschlossen

Hauptstraße ist rechtzeitig zum Jubiläumsjahr fertig

Die Hauptstraße in Louisendorf ist fertig saniert, die Gehwege neu gepflastert und behindertengerecht ausgestattet. Bauamtsleiter Thomas Tönges, Bürgermeister Björn Brede und der stellvertretende Ortsvorsteher Heinz Berg (von links) freuten sich über die

Frankenau - Der Hugenottenort Louisendorf feiert im Jahr 2013 sein Jubiläum. Rechtzeitig vor dem Beginn des Festjahres ist die längste Straße des Dorfes saniert und ausgebaut worden.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen die Louisendorfer den Ausbau, sagte der stellvertretende Ortsvorsteher Heinz Berg: Freude herrsche über das gelungene Projekt und die optische Aufwertung des Dorfes, weniger erfreut seien die Louisendorfer angesichts der zu erwartenden Gebührenbescheide.

Neben der ausgebauten Fahrbahn, in der auch die Kanäle erneuert wurden, sind die Gehwege neu gestaltet worden. Außerdem verlegte die EWF Leerrohre, durch die bei Bedarf ein Glasfaserkabel gelegt werden kann.

Die neu gestalteten Gehwege sind mit behindertengerechten Besonderheiten ausgestattet. Dabei handelt es sich um Vorgaben, die an allen Straßen umgesetzt werden müssen, für die Fördermittel fließen.

Neu ist auch der Abschnitt vor der Bushaltestelle: Dort befindet sich ein drei Meter langer, erhöhter Streifen, von dem aus der Zutritt zum Bus erleichtert wird – ein so genannter Kasseler Bordstein. Am Montag wird die gewohnte Bushaltestelle wieder offiziell in Betrieb genommen. Ortsbeiratsmitglied Heinz Berg freute sich darüber, dass dadurch auch eine Gefahrenstelle behoben wurde: Früher gab es zwischen dem Bushäuschen und dem Bürgersteig eine Kante, die nun verschwunden ist. Zudem sei er froh, dass die Bäume in der Hauptstraße im Zuge der Arbeiten nicht beschädigt wurden.

Die Tiefbauarbeiten und der Wiederaufbau der Straße waren mit etwa 870.000 Euro veranschlagt, zuzüglich Ingenieurleistungen. Einen Teil der Kosten übernimmt Hessen-Mobil (früher Amt für Straßen- und Verkehrswesen), weil es sich bei einem Teil der Hauptstraße auch um eine Kreisstraße handelt. Die Förderung liegt bei 269.200 Euro. „Wir gehen davon aus, dass wir im Kostenrahmen bleiben“, sagte Bauamtsleiter Thomas Tönges, der auch einen Teil der Planungen übernommen hatte, was laut Brede zu finanziellen Vorteilen geführt habe. „So laufen die Arbeiten wesentlich effizienter“, ergänzte er.

Der Bürgermeister betonte auch, dass im Verlauf der Bauarbeiten und auch bei der Planung die Louisendorfer immer eingebunden waren.

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